Archiv - Kulturverein Wustermark

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Wir suchen den 1. Preis des Kulturvereins (Malwettbewerb Stühle) Grundschule

Malwettbewerb „ Mein Stuhl “ Schulkinder machten eifrig wir hatten die schwere Aufgabe XX Bilder auszuwählen. Eine Aufgabe die sichtlich Freude und Herausforderung zugleich war. Es standen zauberhafte kleine Bleistiftzeichnung, farbige Aquarelle und wunderschöne Collagen von jungen Künstlern im Alter von 10 bis 13 Jahren zur Auswahl.

“Das war wirklich nicht einfach, so viele tolle Bilder sind dabei. Aber wir haben uns entschieden und die Schönsten ausgesucht.” meint  Peter ..

Danke für die Teilnahme am großen Kinder Malwettbewerb!





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Chor Rodina

10.März 2015 um 18:00 Uhr
Aula der Grundschule Wustermark


Autorenlesung
3. März 2015 18:00 Uhr
Aula der Grundschule Wustermark
Vorleserin

Frau Karla Haertel
Interessierte Zuhörer

Ortsvorsteher Rainer Kühn (Priort)
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Die Brandenburghymne
von Gustav Büchsenschütz 1923

1.
Märkische Heide, Märkischer Sand
Sind des Märkers Freude, sind sein Heimatland.
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Steige hoch, du roter Adler, hoch über Sumpf und Sand,
Hoch über dunkle Kiefernwälder, Heil dir mein Brandenburger Land.
2.
Uralte Eichen, dunkler Buchenhain,
Grünende Birken stehen am Wiesenrain.
3.
Blauende Seen, Wiesen und Moor,
Liebliche Täler, Schwankendes Rohr.
4.
Knorrige Kiefern leuchten im Abendrot,
Sah'n wohl frohe Zeiten, sah'n auch märk'sche Not.
5.
Bürger und Bauern vom märk'schen Geschlecht,
Hielten stets zur Heimat in Märk'scher Treue fest!
6.
Hei Brandenburg allewege - sei unser Losungswort!
Dem Vaterland die Treue in alle Zeiten fort.



Aus der MAZ v. Do. 15.08.2013:
Diesmal wird auch Mister Havelland gesucht
Schönheitswettbewerb, Ortschronik, Kinderspaß - in Wustermark wird das Brunnenfest vorbereitet


Hartmut Schönduwe (links) und Peter Schneider wollen nicht beim Schönheits-wettbewerb antreten: „Wir sind leider zu alt“, so Schönduwe. Beide Männer bereiten aber das Brunnenfest intensiv vor.

Das wird zwar erst vom 6. bis 8.September gefeiert. Aber die Leute sollen ruhig schon wissen, dass es Neues wie ein Kinderprogramm und Wiederauflagen wie die Wahl der Miss Havelland und erstmals auch des Mister Havelland geben wird, finden die beiden Männer vom Kulturverein Wustermark, der das Fest wie in den vergangenen vorbereitet.
Hartmut Schönduwe hält ein graues, druckfrisches Buch in die Luft. "Die Ergänzungsausgabe der Ortschronik", sagt er stolz. Auch sie soll beim Brunnenfest verkauft werden. Bereits 2012 hatten Schönduwe und Hans-Peter Nowak pünktlich zum 800.Geburtstag Wustermarks die Geschichte des Ortes herausgegeben. "Aber darin fehlte noch einiges. Die Zeit zwischen 1845 und 1905 war nicht vertreten, weil wir keine Materialien hatten und auch das Aktuelle von 2000 bis 2012 war nicht drin", erzählt Schönduwe. Bei der Nachbereitung wurde viel Material des Landesmuseums und der Nauener Heimatfreunde gesichtet, auch Zeitungsartikel für die neuere Geschichte. Über den Streit um das Gaskraftwerk wird der Leser nun ebenso informiert wie über den Kampf gegen Windmühlen. Fast noch interessanter findet Schönduwe aber die alte Zeit: So wurde ab 1853 im Raum Wustermark und Umgebung täglich die Post zugestellt, was damals eher ungewöhnlich war, bringt er ein Beispiel. Der Chronik-Ergänzungsband ist genauso dick wie das erste Historienbuch geworden. Er kostet 10 Euro. "Die Erlöse kommen der Finanzierung des Brunnenfestes zugute", sagt Peter Schneider, der die Finanzen stets im Blick hat.
Für die Besucher sind alle Veranstaltungen kostenlos, so auch das neue Kinderprogramm am 7. September. Beim Kinderspaß am Brunnen sind ver-schiedene Stationen zu absolvieren, darunter Sackhüpfen und Kuchenverzieren. Für jede Station gibt es auf einer Karte einen Punkt. Und am Ende schöne Preise für die Kinder. Mit dem Familienspaß erhoffen sich die Veranstalter mehr Gäste am Nachmittag, von denen auch der Rummel profitieren würde.
Höhepunkt am 7.September dürfte die Miss-Havelland-Wahl sein. Nachdem die 2012 nach Friesack exportiert worden war, kehrt die Miss Germany Corporation als Ausrichter nun zurück nach Wustermark. Erstmals wird auch der schönste Mann im Havelland gesucht. "Wir können uns aus Altersgründen leider nicht bewerben", sagt Schönduwe lachend. .............................................................af

Anm. Die Ergänzungsausgabe der Chronik kann erworben werden bei Hartmut Schönduwe, 033234-88735, und in der Theodor-Körner Buchhandlung, Mittel-straße 4 C, 14641 Nauen.

Aus dem Preußenspiegel v. Mi. 22.08.2012:


Ein Mann - 800 Jahre Wustermark
Peter Schneider organisiert alles rund um die Jahrhundert-Geburtstagsfeier

Peter Schneider mit dem Programm rund um die 800-Jahr-Feierlichkeiten.

Aus der MAZ v. Di. 03.07.2012:
Eine glänzende Idee
Kleiner Taler soll groß rauskommen. Peter Schneider vom Kulturverein Wustermark zeigt eine Jubiläumsmünze


Aus der MAZ v. Di. 11.04.2012:
Süchtig nach Geschichten
Hartmut Schönduwe und Klaus-Peter Nowak wälzten für die Wustermarker Ortschronik jede Menge alter Zeitungen

Pünktlich zur 800-Jahr- Feier von Wustermark liegt das Buch von Hartmut Schönduwe und Klaus-Peter Nowak mit den wichtigsten geschichtlichen Daten des Ortes vor. Mit den Hobby-Historikern sprach Anke Fiebranz.




Bestellung der Gedenkmünze bei
Peter Schneider, Tel. 033234-90134





Erwerb der Chronik als Buch bei
Hartmut Schönduwe, 033234-88735




Aus der MAZ v. Sa. 16.04.2011:
Wustermarks Ortsvorsteher und 1. Vorsitzender des Kulturvereins, Manfred Rettke, wird morgen 70 Jahre

Wenn er sich um seine Bienenvölker kümmert, seine Blumen im Garten pflegt und die vielen Tomatenpflänzchen im Gewächshaus hegt, ist Manfred Rettke froh. „Dabei kann ich gut abschalten", sagt er. Ruhe finden, sich mal zurückziehen - darauf legt der Wustermarker seit einiger Zeit mehr Wert als früher. Das hat nicht unbedingt und nur mit dem Alter zu tun - Manfred Rettke wird am Sonntag 70.
Atempausen braucht der Wustermarker Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, stellvertretende CDU/SPD-Fraktions-vorsitzende, Ausschussvorsitzende, Kulturvereinsvorstand und kommissarische SPD-Ortsvereinschef auch mitunter, weil die Zeiten sich geändert haben. In der Wustermarker Kommunalpolitik ist es schwierig geworden in den vergangenen Jahren. Spannungen und Kontroversen gehen mitunter ans Eingemachte, hat Rettke erfahren.
Dabei erinnert er sich gern an den Schwung und Spaß vom Anfang, als er Mitte der 90er-Jahre ehrenamtiicher Bürgermeister des eigenständigen Wustermark wurde - zuerst war er parteilos, später trat Rettke in die SPD ein. Wo heute das Rathaus und die neue Siedlung stehen, wogten damals Roggenfelder. Das Einkaufszentrum entstand. Auch das Güterverkehrszentrum wurde aus der Taufe gehoben. Manfred Rettke war dabei, als die Kredite unterschrieben wurden, die heute die Gemeinde belasten. „Uns wurde damals vom Innenministerium gesagt, es droht keine Gefahr. Und nach der LEG-Pleite hat man uns im Dreck sitzen lassen." So empfindet er es heute. Und mit 70 Jahren will er kein Blatt mehr vor den Mund nehmen.
Politisch engagierte sich Manfred Rettke erst nach der Wende. Zu DDR-Zei-ten hielt sich der damalige Leiter des Umspannwerkes Wustermark zurück. In die Partei war er nicht eingetreten, „obwohl ich ständig bedrängt wurde", erinnert er sich. Später, nach 1989 wollte der Mann mitmischen, dessen Familie am Ende des letzten Krieges aus dem heutigen Polen nach Wustermark gekommen war. Vier Jahre alt war der kleine Manfred damals. Er ist Wustermarker geworden und gern geblieben - daher der Drang sich einzumischen. „Dass ich Laienpolitiker wurde, liegt mir vielleicht doch im Blut", sagt er. Sein Vater war in den 50er-Jahren stellvertretender Bürgermeister in Wustermark gewesen.
Manfred Rettke schätzte es, dass in seiner Zeit als Bürgermeister viel über seinen Tisch ging. Dann kam die Gemeindereform, aus dem Amt Wustermark vmrde 2002 eine Großgemeinde. „Ich war ein Gegner der Fusion und im Nachhinein hat sich meine Skepsis bewahrheitet", findet er. Wustermark wurde ein Ortsteil unter fünf. Vorsteher und -beirat hätten nicht mehr das Gewicht wie früher. Es gab Zwist mit dem damaligen hauptamüichen Rathauschef, 2010 einen schwierigen Bürgermeisterwahlkampf, der noch nachwirkt, dazu innerparteiliche Querelen. War er nicht auch mitunter zu dickköpfig und stur? „Dickköpfig bin ich nicht, aber ich versuche durchzusetzen, was ich für richtig halte", sagt Rettke. „Vielleicht bin ich ja auch manchmal ein bisschen schwierig", überlegt der Vater einer Tochter und zweifache Opa kurz darauf. Und dann fällt ihm noch was Positives ein - politisch gesehen „Dass sich SPD und CDU zu einer Fraktion zusammengeschlossen haben, war eine gute Sache." Dadurch habe auch die SPD wieder mehr Vorsitze in den Ausschüssen, verteidigt er den Schritt, der parteiintern nicht von allen begrüßt wurde.
Seinen 70. Geburtstag verbringt Manfred Rettke nicht in Wustermark. Er macht mit seiner Partnerin ein paar Tage Urlaub in Hessen. Durchatmen. Aber es wird nachgefeiert. Das sei schon klar.

foto und text: anke fiebranz





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