Chronik Hoppenrade - Kulturverein Wustermark

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Chronik Hoppenrade

Hoppenrade


Der Ortsname lässt sich, so eine Erklärung, ableiten von dem mundartlichen Hoppenrode (Rodung, auf der Hopfen angebaut wird), eine andere Erklärung lautet, dass das Dorf Hoppenrade im Havelland schon um 1200 von der Familie von Hoppenrade gegründet wurde. Das Stammhaus der Hoppenrades ist wohl das Dorf Hoppenrade ("die Rodung der Familie Hoppe") in der Prignitz (Gemeinde Plattenburg). Von dort nahmen sie den Ortsnamen mit in die neueroberten slawischen Gebiete von Mecklenburg (zwei Hoppenrades) und in die Gegend von Gransee (Hoppenrade, Gemeinde Löwenberger Land), wo sie möglicherweise schon vor oder um 1150 ansässig wurden. Abkömmlinge der Familie gründeten dann um 1200 Hoppenrade im Havelland.
Die erste gesicherte Nachricht über Hoppenrade stammt aus dem Jahr 1354. In der Überlieferung verpfändete Markgraf Ludwig der Römer den Bredows Einkünfte zu "Hoppenrode". Ab dem 15. Jahrhundert waren im Ort zwei Güter erwähnt, eines besaß die Familie von Bardeleben, das andere die Hackes. Etwa ab der Mitte des 17. Jahrhunderts gehörten beide Gehöfte der Familie Ribbeck.

Hoppenrade 2008

                 Zeittafel

4
00 v. Chr.
Archäologische Untersuchungen im Jahre 2000 belegen, dass das Gebiet des jetzigen Hoppenrade mehrfach besiedelt war. Die ältere Siedlungsphase geht in die Zeit um ca. 600 bis 400 v. Chr. zurück und wird der vorrömischen Eisenzeit zugerechnet. Die zweite Siedlungsphase erfolgte deutlich später in der slawischen Zeit (um 800 bis 1100 n. Chr.)  

ca. 1200
Die Familie von Hoppenrade gründet das Dorf Hoppenrade (Havelland).  

1354/55
Ludwig der Römer verpfändet den Bredows Einkünfte zu "Hoppenrode".

1375
Das Dorf "Hoppenrode" umfasst 26 Hufen. Das Wort Hufe bezeichnet ein landwirthschaftliches Gut, welches mit einem Pfluge bestellt werden kann und demnach der Arbeitskraft einer Familie entspricht. Die Fläche entsprach ca. 30 Morgen.

In Hoppenrode leben 10 Kossäten.  

Die bekannten ältesten Familien des Kreises Osthavelland, welche sich nach Ortschaften genannt haben.  

ca. 1400
Neben den Dorfhufen liegt noch ein Feld, welches die "Berghufen" heißt (in einer Urkunde wird es "das wüste Feld Berthow" genannt) und 24 Hufen enthält, die den Dorfhufen beigelegt waren. Diese verschiedenen Gutsanteile fielen später in zwei zusammen.

1416/1450
Seit 1416 besaß die Familie v. Bardeleben das eine Gut und 12 Stück Feldes, ferner einen Teil der Hufen des wüsten Feldes Berthow, einen Zinshof mit Diensten, Gnaden, Pächten und Gericht, und Pächte und Dienste von den Höfen der Bauern Gutschmidt, Bredow, Wesemann, Brunnemann und von dem Kossätenhofe auf dem Berge, endlich eine Schäferei und die Hälfte des Ober- und Niedergerichts im ganzen Dorfe.
Das zweite Gut bestand in den Einkünften von 16 Dorfhufen, einem Teil der Berghufen und der Hälfte des Ober- und Niedergerichts, welche Güter die Gebrüder Hellenbrecht in Spandau 1427 von Otto v. Hacke erkauft hatten.

1540
Das Kirchenvistationsprotokoll weist aus, daß das Domstift zu Cölln an der Spree das Patronat über die Wustermarker Mutterkirche mit seiner Filiale Hoppenrade innehat.

1542
Der Hellenbrechtsche Gutsbesitz kommt über den Amtmann des Mühlenhofes zu Berlin, Hans Termo, an die Gebrüder v. Ribbeck zu Dyrotz und Ribbeck.

13.10.1600
Auf einer Synode wird festgesetzt, daß der Pfarrherr für Wustermark und Hoppenrade zur Kircheninspektion Spandau zählt.

1624
Nach dem Schoßkataster vom Jahre 1624 waren 10 Bauern und 8 Kossäten daselbst ansässig.

1644
Um 1644 erwarb Hans Georg v. Ribbeck auch den Barde-lebenschen Anteil zu dem seinigen. Die Familie von Ribbeck war bis zur neuesten Zeit herab im Besitze der Einkünfte des Dorfes.

1663
Karte der Mittelmark von Jeannes Blaeu (erschienen im Atlas Mayor, Amsterdam 1663).  

1758
Dem Müller Schwartz zu Dyrotz wird die Erlaubnis erteilt in der Nähe des Dorfes Wustermark zwei Windmühlen zu errichten. Zum Mahlen des Getreides dort werden vier Orte, nämlich Wustermark, Dyrotz, Hoppenrade und Zeestow, mit 588 Personen zugewiesen. Doch die Mahlpflichtigen halten sich nicht an diese Anweisungen. Ab 1769 sind mehrere Beschwerden des Müllers überliefert. Die Streitigkeiten setzen sich bis zur Aufhebung des Mahlzwanges fort.

02.10.1767
Die Magd Anna Elisabeth Thöns wird auf dem Stellberg hingerichtet.

1778
Karte des Havelländischen Kreises (Urheber Oesfeld) aus dem Jahre 1778 mit allen relevanten Orten.  

1805
Hoppenrade hat 162 Einwohner.

1829/1849
In Hoppenrade sind ansässig: 1 Lehnschulze, 1 Lehngutsbesitzer, 5 Dreihüfner, 2 Zweihüfner, 1 Einhüfner und 2 Kossäten (mit 1/2 Bauernanteil) sowie ein Schmied als Büdner und 3 weitere Büdner (mit 1/12 Bauernanteil).  

1838
Herr v. Ribbeck auf Hoppenrade, Dyrotz und Seegefeld verkauft seine Gutsherrlichkeit an den Major a. D. von Erxleben auf Selbelang für 20.000 Taler.

1839
Karte mit Hoppenrade und Umgebung aufgenommen und gezeichnet von O'Etzel, Lieutenant im Garderegiment.  

16.02.1842
von Erxleben schließt mit den Bauern von Hoppenrade einen Rezeß über die Ablösung der gutsherrschaftlichen Rechte gegen Zusicherung einer jährlichen Rentenzahlung.

1843
von Erxleben verkauft sein Obereigentum am Lehnschulzengut und am Lehnbauerngut an deren Eigentümer für 1000 Taler und die gutsherrschaftslichen Abgaben des Lehbauernhofes für 2391 Taler.

02.01.1849
Erstausgabe des Osthavelländischen Kreisblattes  

24.01.1849
Das Preußenlied.  

24.02.1849
An das Königliche Wohllöbliche Domainen-Amt zu Fahrland und an die Wohllöblichen Polizei-Obrigkeiten zu Buchow-Carpzow, Falken-rehde, Uetz, Paretz, sowie an den Herrn Schulzen Ehrenbrecht zu Hoppenrade:  

28.04.1849
Fünf Knechte, die einen Tagelöhner vor einer Woche unweit Hoppenrade überfallen hatten, sind gefasst und nach Spandau überführt worden.  

21.05.1849
Mitteilung des Königlichen Landratamtes an die Ortschaften im Osthavelland über die Vergütung für die Einquartierung der Soldaten der Preusischen Armee. Die Servicevergütung beträgt 68 Thlr.  

Juli 1849
Hoppenrade hat 202 Einwohner.

15.10.1849
Es ist die Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Königs (Friedrich Wilhelms IV), die heute die Herzen vieler Tausende freudig bewegt. So auch in Hoppenrade: Von den Anhöhen am Ort waren gestern Abend um sieben Uhr viele Freudenfeuer zu sehen; Freudenschüsse erschallten nah und fern; feierlich tönten die Glocken darein, und an mehreren Orten fliegen Raketen, den Jubel weithin verkündend, zum Himmel.

09.01.1850
Schiedsmanns-Districte der Osthavelländischen Kreise.  

16.01.1850
Eintheilung der Bezirke zu der bevorstehenden Wahl der Wahl-männer für das Volkshaus des deutschen Parlaments.  

23.03.1850
Die Polizeiobrigkeiten zu Dyrotz und Hoppenrade werden zur endlichen und schleunigen Einsendung der, durch meine Circular-Verfügung vom 16. Februar c. (Kreisblatt Nr. 15) verlangten, noch rückständigen Nachweisung von den in den dortigen Gemeinden noch vorkommenden Naturaldiensten und Abgaben hierdurch nochmals aufgefordert.
Königl. Landraths-Amt. Wolfart v. c.

23.03.1850
Im amtlichen Nachweis der, für die durch Ueberschwemmung verunglückten Bewohner des Guhrauer Kreises, eingekommenen Collectengelder, sind Dyrotz mit 10 Thlr. und Hoppenrade mit 1 Thlr. 21 Sgr. aufgeführt.

04.05.1850
Wolfart, Rittmeister und Führer der 1sten Escadron 24sten Land-wehr-Regiments teilt mit:
Die Herren Schulzen und Ortsvorsteher im Osthavelländischen Kreise ersuche ich ergebenst, diejenigen Wehr-Reiter ihrer resp. Ortschaften, welche zur diesjährigen Uebung der meinem Befehle untergebenen Escadron eingeordnet sind und sich im Besitze eigener Pferde befinden, für den Fall, daß sie diese Pferde zur Uebung zu gestellen wünschen, darauf aufmerksam zu machen, daß dergleichen Wünsche nur alsdann eine besondere Beachtung finden können, wenn der betreffende Wehrreiter das eigene Pferd persönlich im Musterungs-Termin am 11ten d. M. vorstellt.

01.06.1850
Einteilung der Distrikte für die Feuer-Lösch-Kommissare.  

19.06.1850
Es sind von Seiten der Land-Feuer-Societät für die Kurmark dem Schuhmacher Schulz und dem Weber Darre, beide zu Wustermark, für die bewiesene besondere Thätigkeit beim Brande daselbst am 11. - 12. Februar v. J. jedem 10 Thlr. als Belohnung angewiesen worden.
Der Special-Director für Osthavelland.

27.11.1850
Professor Carl Töpfer präsentiert sein Zauber-Theater in Nauen.  

1851
von Erxleben gelingt es, die Gerichtsbarkeit über Hoppenrade auf das Rentamt Spandau zu übertragen und die Rittergutsqualität von Hoppenrade in der Matrikel (öffentliches Verzeichnis) des Osthavelländischen Kreises löschen zu lassen. Damit waren alle für v. Erxleben alle Patronatsrechte und -pflichten gegenüber der Dorf- und Kirchgemeinde hinfällig, währen die Bauern von Hoppenrade ihm gegenüber zu einer Zahlung von 17.365 Talern verpflichtet blieben.

1851
In Hoppenrade leben jetzt 207 Menschen.

25.01.1851
Osthavelländisches Kreisblatt Nr. 9, amtlicher "Theil": Anweisung des Kriegsministeriums, "Oeconomie-Department", an die ostha-velländischen Ortsbehörden, den "Remonte-Pferden" auf langen Märschen genügend Futter zukommen zu lassen.  

08.02.1851
Der Hoppenrader "Orts-Receptor" wird vom Königlichen Landrat aufgefordert, Beitragsrückstände für die "Aushebung" der Landwehr-Mobilmachungs-Pferde zu entrichten.  

12.03.1851
Der Kreisschulze Dansmann (Dyrotz) hat seinen Posten aufge-geben, ein Nachfolger soll gewählt werden.  

09.08.1851
Verzeichnis der für die nachstehenden Ortschaften angewiesenen Vergütung für die im Monat November 1850 verabreichte Mund- und Fourage-Verpflegung nebst Zinsen.  

23.08.1851
In Folge der eingegangenen Anträge von Reserve- und Landwehrmannschaften 1sten Aufgebotes auf Zurückstellung bei eintretender Mobilmachung sind nach näherer Prüfung derselben durch die unterzeichnete Kreis-Erstatz-Commission folgende Reclamationen als nach dem Gesetze vom 7. November 1850 begründet anerkannt worden, und zwar:
Carl Friedrich Böhme zu Dyrotz, August Vogler zu Hoppenrade, Andreas Friedrich Hornemann und Carl Friedrich Engel zu Wustermark.

25.10.1851
Vergütigung für die im 1. Quartal d. J. an vaterländische Truppen verabreichte Marschbeköstigung.  

08.11.1851
Aus dem Verzeichnis der für die nachstehenden Ortschaften ange-wiesenen Vergütigung für die im Monat Januar 1851 verabreichte Mund- und Fourage-Verpflegung nebst Zinsen ist zu entnehmen:
Dyrotz in Summa 188 Thlr. 21 Sgr. 7 Pf.,
Hoppenrade in Summa 83 Thlr. 10 Sgr. 4 Pf.,
Wernitz in Summa 177 Thlr. 19 Sgr. 2 Pf.
Wustermark in Summa 194 Thlr. 23 Sgr. 6 Pf.

12.11.1851
Aus dem Verzeichnis der für die nachstehenden Ortschaften ange-wiesenen Vergütigung für die im Monat Februar 1851 verabreichte Mund- und Fourage-Verpflegung nebst Zinsen ist zu entnehmen:
Dyrotz in Summa 86 Thlr. 11 Sgr. 1 Pf.,
Hoppenrade in Summa 26 Thlr. 26 Sgr. 11 Pf.,
Wernitz in Summa 57 Thlr. 1 Sgr.,
Wustermark in Summa 89 Thlr. 1 Sgr. 2 Pf.

06.12.1851
Nachweisung der den Dominien und Gemeinden des Osthavel-ländischen Kreises für die im Monat December 1850 bewirkte Landlieferung in Magazine zu Brandenburg, Luckenwalde und Charlottenburg zustehende Geld-Vergütung nebst Zinsen à 4 Prozent pro 1. Januar bis ultimo September 1851.
Dyrotz Dominium in Summa 86 Thlr. 5 Sgr. 4 Pf.,
Dyrotz Gemeinde in Summa 200 Thlr. 26 Sgr. 10 Pf.,
Hoppenrade in Summa 112 Thlr. 11 Sgr. 8 Pf.,
Wernitz in Summa 92 Thlr. 12 Sgr. 3 Pf.,
Wustermark in Summa 229 Thlr. 17 Sgr. 10 Pf.

07.02.1852
Hoppenrade steht im Verzeichnis der Vergütungsbeträge, welche die Ortschaften für die im 4ten Quartal d. J. an "durchmarschirte" Truppen verabreichte Fourage (Futtermittel) zu empfangen haben, nämlich 1 Thaler 8 Silbergroschen und 6 Pfennig.

03.03.1852
In Verfolg einer Bestimmung der General-Land-Feuer-Societäts-Direction fordern wir die Polizei-Obrigkeiten, Dorfgerichte und Orts-Vorstände auf, dafür Sorge zu tragen, daß die Bekannt-machung vom 15. December v. J. wegen der Prämien von 20 bis 50 Thlrn. für diejenigen, welche Brandstifter ermitteln, - allen Einwohnern der sämmtlichen Ortschaften des Kreises gehörig bekannt werde.
Dyrotz, den 20. Februar 1852.
(gez.) v. Hobe.

11.05.1852
Kornbörsen-Preise zu Nauen:
Scheffel Waizen 2 Thlr. 8 Sgr. 9 Pf.
Scheffel Roggen 2 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf.
Scheffel Hafer 1 Thlr. 5 Sgr.

09.06.1852
Die Herren Orts-Receptoren der untenbenannten Ortschaften werden gegeben, die nachstehenden Klassen- und Kriegssteuer-beträge mit den Gefällen des Monats Juni c. an die Kreis-Kasse unfehlbar abzuführen:
Hoppenrade Klassenst. 7 Sgr. 6 Pf., Kriegsst. 1 Sgr. 3 Pf.,
Wernitz Klassenst. 7 Sgr. 6 Pf., Kriegsst. 1 Sgr. 3 Pf.,
Wustermark Klassenst. 18 Sgr. 9 Pf., Kriegsst. 18 Sgr. 11 Pf..

07.07.1852
Nachweisung der aus dem Verkaufe der, vom Osthavelländischen Kreise gestellten Landwehr-Mobilmachungs-Pferde gelösten und zurückzuzahlenden Gelder. Es haben zu empfangen:
Dominium Dyrotz: 10 Thlr. 25 Sgr. 10 Pf.
Gemeinde Dyrotz: 50 Thlr. 24 Sgr. 10 Pf.
Dominium Hoppenrade: 5 Thlr. 12 Sgr. 10 Pf.
Gemeinde Hoppenrade: 25 Thlr. 6 Sgr. 3 Pf.
Gemeinde Wernitz: 33 Zhlr. 12 Sgr. 2 Pf.
Gemeinde Wustermark: 53 Thlr. 27 Sgr.

25.08.1852
Ankündigung des diesjährigen Herbstmanövers des Garde-Corps durch den Königlichen Landrath Wolfart, der auch die Ortschaften benennt, die für die Verpflegung der Truppen zu sorgen haben.  

28.08.1852
Der Königliche Landrath Wolfart teilt mit:
Mit Bezug auf meine Bekanntmachung vom 20sten d. M., in Betreff des diesjährigen Herbstmanövers des Garde-Corps, theile ich hiermit noch nachrichtlich mit, daß die Stärke eines Bataillons zu 600 Mann, einer Escadron zu 120 Mann, einer reitenden Batterie zu 80 Mann und Pferde, und einer Fußbatterie zu 100 Mann mit 40-50 Pferden höchstens anzunehmen ist und nach diesem Ver-hältnisse also schon vorher die nöthigen Eintheilungen rück-sichtlich der Unterbringung der in den betreffenden Ortschaften einrückenden Truppen zu treffen sein werden.

16.10.1852
Der "Wahlbezirks-Eintheilungs-Liste Behufs der Wahl der Abge-ordneten für die 2te Kammer" ist zu entnehmen, dass Hoppenrade 199 Einwohner hat.

11.12.1852
An Vorspann-Vergütigung pro 3tes Quartal 1852 sind zu empfangen:
Dyrotz 18 Sgr. 9 Pf., Hoppenrade 5 Thlr. 11 Sgr. 3 Pf., Wernitz 3 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., Wustermark 6 Thlr. 26 Sgr. 3 Pf..

12.01.1853
An Servis-Vergütungen pro 2tes und 3tes Quartal 1852 sind zu empfangen:
Dyrotz 8 Sgr. 6 Sgr. 2 Pf., Hoppenrade 17 Thlr. 28 Sgr. 1 Pf., Wernitz 17 Thlr. 23 Sgr. 11 Pf., Wustermark 34 Thlr. 25 Sgr. 2 Pf.

12.02.1853
Markt-Durchschnitts-Preis für einen Scheffel:
Weizen 2 Thlr. 12 Sgr. 10 Pf., Roggen 1 Thlr. 29 sgr. 8 Pf., Gerste 1Thlr. 15 Sgr., Hafer 1 Thlr. 4 Sgr. 6 Pf., Erbsen 2 Thlr. 7 Sgr. 10 Pf., Kartoffeln 20 Sgr.

02.04.1853
Bekanntmachung durch die Königliche Post-Expedition Nauen.  

15.06.1853
Wer auf seinem eigenen Grundstücke, auf dem die Jagd verpachtet ist, oder wer auf fremden Grundstücken, ohne dazu berechtigt zu sein, die Jagd ausübt, wird mit Geldbuße bis zu Einhundert Thalern oder mit Gefängniß bis zu drei Monaten bestraft.

27.07.1853
Dr. Hartung's Chinarinden-Oel zur Conservierung und Verschöne-rung des Haarwuchses.  

09.11.1853
Der Königliche Landrath Wolfart informiert die Herren Schulzen und Ortsvorsteher über die Strafen für unkorrektes Arbeiten.  

10.12.1853
Hinweis zum Umgang mit gefundenen alten Gold- und Silber-münzen.

04.03.1854
Beim Bauer Mewes in Hoppenrade ist gutes Heu zu verkaufen.

29.07.1854
Bezirks-Eintheilung des osthavelländischen Kreises Behufs Aus-wahl der Mobilmachungs-Pferde:
8. Bezirk: Dyrotz, Wustermark, Hoppenrade, Wernitz. - Vorstand: Lehnschulze Ehrenbrecht zu Hoppenrade. Beistände: Thierarzt Spiesecke zu Wustermark, Bauer Wilh. Buge zu Dyrotz. - Sammelplatz: das Dorf Dyrotz.

20.09.1854
Nachdem der bisherige Kreistags-Abgeordnete der Landgemein-den, Lehnschulze Seefeldt zu Knobloch, am 8ten d. M. mit Tode abgegangen ist, muß eine Neuwahl vorgenommen werden.  

11.11.1854
Auf der Chausseestrecke zwischen Wustermark und Dallgow ist am Dienstag den 7. November eine Axt, gezeichnet W.D.. verloren gegangen. Dem Wiederbringer eine angemessene Belohnung bei dem Krüger Dieckmann in Hoppenrade.

07.02.1855
Danksagung der Arbeiter nebst Tagelöhner-Wittwen zu Hoppen-rade an den Rittergutsbesitzer Herrn Rogge zu Döbritz.  

17.02.1855
Die tägliche Postzustellung durch Landbriefträger tritt in kraft.  

08.09.1855
Amtliche Mittheilung über das übertriebene Läuten der Kirchen-glocken.  

15.09.1855
Der Bauer Mewes in Hoppenrade ist Willens, seine Schafe sogleich zu verkaufen.

05.12.1855
Auf der Chaussee zwischen Wustermark und Hoppenrade ist am 2ten d. M. ein braunes Hündchen gefunden worden. Dasselbe ist von dem Lehrer in Hoppenrade abzuholen.

1856
Als Hoppenrade ein neues Schulhaus bauen wollte, stritt v. Erxleben jede Verpflichtung zur Lieferung von Holz, Steinen und Kalk für den Bau ab. Obwohl die Köngliche Regierung in Potsdam auf dem Standpunkt stand, dass die Gemeinde mit einer Klage gegen v. Erxleben Erfolg haben würde, tat sie es nicht sondern erbaute das neue Schulhaus - nachdem ihr Gesuch an den König um einen Bauzuschuss abgelehnt worden war - ohne irgend welche "Beihülfe".

19.03.1856
Bekanntmachung: Der Mühlenmeister Hummel beabsichtigt auf seinem, in der Feldmark des Dorfes Hoppenrade belegenen Ackerstücke eine Bock-Windmühle mit einem Wahlgange und einer Stampfe zu erbauen. Dies Vorhaben wird hierdurch zur öffent-lichen Kenntniß gebracht, mit der Aufforderung, etwaige Ein-wendungen gegen die Anlage binnen einer Frist von vier Wochen bei dem unterzeichneten Rent-Amte anzumelden.
Spandau, Königliches-Domainen-Rent-Amt.

14.06.1856
Orts-Polizei-Verordnung an die Bäckereien.  

16.08.1856
Zwei Ackerknechte werden sofort verlangt bei der Wittwe Mewes in Hoppenrade.

11.10.1856
Bekanntmachung einer Ausschreibung:
Es sollen in der hiesigen Königlichen Straf-Anstalt (Spandau)
1) die Excremente von circa 1200 Personen,
2) das abgelegene Lagerstroh aus circa 1160 Strohsäcken,
3) der Kehricht aus der ganzen Anstalt,
4) die Asche von circa 800 Klftr. Torf und 70 Klftr. Holz,
sowohl einzeln als im Ganzen öffentlich im Wege der Licitation an den Meistbietenden vom 1. Januar 1857 an auf drei hinterein-ander folgende Jahre verpachtet werden, und ist hierzu ein Termin auf Mittwoch den 22. October dieses Jahres, Vormittags 10 Uhr, im Geschäfts-Locale des Unterzeichneten in der Straf-Anstalt anberaumt worden.
Der Director der Königl. Straf-Anstalt Schelowsky.

15.10.1856
Zum Geburtstage seiner Majestät des Königs am 15. October 1856.

25.10.1856
Ein neuer Vorsteher und Geschäftsführer des ersten Brand-Hülfs-Vereins wird gesucht, nachdem der Kreisschulze Dansmann zu Dyrotz gestorben ist.  

13.12.1856
Auf dem Mewes'schen Gute zu Hoppenrade soll am Montag den 15ten d. M., Nachmittags 2 Uhr, ein anderthalbjähriges Fohlen, ein Scheffel, eine Rolle, Futterladen, Gesindebetten und mehrere andere Gegenstände, worunter auch gutes Pferdeheu, öffentlich und meistbietend verkauft werden.

1857
Ablauf einer brandenburgischen Bauernhochzeit.  

03.01.1857
Bezirks-Eintheilung des Osthavelländischen Kreises, Behufs Aus-wahl der Mobilmachungs-Pferde.  

21.02.1857
Eine Scheune, 60 Fuß lang und 30 Fuß breit, ist zu verkaufen bei dem Bauer Raue in Hoppenrade.

28.02.1857
Bekanntmachung des Königl. Landrath-Amtes zur nochmaligen Verhandlung über die Auflösung des ersten Brandhülfs-Vereins.  

04.04.1857
Die in Hoppenrade belegenen Wiesen der Wittwe Mewes von 5 1/2 und 4 1/2 Morgen sollen zum Austorfen verkauft werden.

25.04.1857
Bekanntmachung der Auflösung des ersten Brandhülfs-Vereins.  

03.02.1858
Der Bauergutsbesitzer Hecht zu Wustermark beabsichtigt auf einem in der Dorf-Feldmark Hoppenrade belegenen, zum Schulze'schen Bauergute daselbst gehörigen Ackerstücke, unweit der Grenze des zur Knoblocher Feldmark gehörigen Weideplans, die Birkhaide genannt, einen Kalk- und Ziegel-Brennofen anzulegen.
Dies Vorhaben wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, mit der Aufforderung, etwanige Einwendungen gegen die beab-sichtigte Anlage binnen einer präclusivischen Frist von vier Wochen bei dem unterzeichneten Rent-Amt anzumelden.
Spandau, Königliches Domainen Rent-Amt.

03.02.1858
Hopfenbau in Deutschland.  

13.02.1858
Für die bei dem hierselbst (Pausin) stattgefundenen Brande am 26sten und 27. Mai vorigen Jahres verunglückten Bewohner sind an milden Gaben bei mir eingegangen und vertheilt:
von der Gemeinde Hoppenrade 4 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf.
von der Gemeinde Wernitz 5 Thlr. 22 Sgr. 6 Pf..
Außerdem sind noch namhafte Geldbeiträge von nachstehenden Gebern eingegangen und durch dieselben vertheilt:
Herr Landrath von Hobe in Dyrotz, der mit großer Bereitwilligkeit und Zuvorkommenheit sich, außer den Geldbeträgen, an Gebung von Naturalien betheiligt hat.

07.07.1858
Torfstecher können einige Zeit Beschäftigung erhalten auf dem Wieprecht'schen Grundstück zu Hoppenrade.

15.09.1858
In Folge des diesseitigen Aufrufs vom 8. Mai d. J. sind bei der Königlichen Kreiskasse hierselbst für die Abgebrannten in Frankenstein und Zabel folgende Beiträge eingegangen und dem Unterstützungs-Comité übersandt worden:
vom Landr. a. D. Hr. v. Hobe zu Dyrotz 3 Thlr.,
von der Gemeinde Hoppenrade 21 Sgr. 6 Pf.,
von der Gemeinde Dyrotz 15 Thlr. 10 Sgr. 6 Pf.,
von der Gemeinde Wernitz 2 Thlr. 25 Sgr.,
von der Gemeinde Wustermark 3 Thlr. 16 Sgr.
Insgesamt wurden im Osthavelland 425 Thlr. 21 Sgr. 7 Pf. gespendet.

18.09.1858
Bekanntmachung durch den Königl. Landrath Wilckens:
Unter Bezugnahme auf den Erlaß vom 6. August d. J. bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß zur Körung von Hengsten für die Sprung-Periode 1858-59 ein Termin auf Mittwoch den 13. October d. J., Vormittags 10 Uhr, anberaumt worden ist. Die Anmeldung der zu körenden Hengste muß, soweit selbige noch nicht erfolgt ist, nunmehr schleunigst und spätestens im obigen Termine geschehen, und es sind die Hengste zur angegebenen Zeit auf dem Platze neben dem Kreishause hierselbst zu gestellen. - Die Ortsbehörden des Kreises veranlasse ich, die Hengstbesitzer hiervon besonders in Kenntnis zu setzen.
Nauen, den 15. September 1858.

17.11.1858
Nachfolgend das Verzeichnis der Wahlmänner diesseitigen Kreises für die zu veranlassende Neuwahl des Hauses der Abgeordneten zur Kenntnis der Kreiseingesessenen.
Schulze Ehrenbrecht zu Hoppenrade,
Gutsbesitzer Zechlin zu Dyrotz,
Schulze Dansmann zu Dyrotz,
Bauer Hecht zu Wustermark,
Prediger Ritter zu Wustermark.

22.12.1858
Zwei frischmilchende Kühe nebst Kälbern sind zu verkaufen bei dem Bauergutsbesitzer Heinrich Schulze in Hoppenrade.

1859/61
Weil die Gemeinde Hoppenrade verpflichtet war, sich an Umbauten am Wustermarker Pfarrhaus zu beteiligen, wurde die Frage nochmals aufgeworfen. Da diesmal ein Staatsminister den ehemaligen Rittergutsbesitzer deckte, fielen alle Lasten den Bauern zu.

12.03.1859
Es hat sich am 6ten d. M. ein schwarz und weißgefleckter Hund, welcher ein gelbes Leder-Halsband trägt, angefunden. Der Eigenthümer kann denselben gegen Erstattung der Kosten so-gleich wieder in Empfang nehmen bei dem Ziegler M. B. in Hoppenrade.

31.08.1859
Für die Ueberschwemmten im Kreise Ahrweiler haben
der Landrath a. D. v. Hobe auf Dyrotz 2 Thlr.,
die Gemeinde Dyrotz 4 Thlr. 15 Sgr. 6 Pf.,
die Gemeinde Hoppenrade 26 Sgr. 6 Pf. gespendet.

12.10.1859
Die Distrikts-Eintheilung der Feuer-Lösch-Commissarien.  

19.10.1859
Unterzeichneter will die Torfgräben auf seiner zu Hoppenrade belegenen Wiese in Accord planiren lassen und wird daselbst am Sonntag, Vormittag 9 Uhr, anwesend sein.
Wieprecht.

14.01.1860
Der jetzige Winter und der vor 100 Jahren.  

11.02.1860
Bekanntmachung des Königlichen Landrathes Wilckens:
Sämtliche Ortsvorstände der zum platten Lande gehörigen Ort-schaften des Kreises, jedoch mit Ausnahme der Ortschaften Bötzow und Bornim, werden hiermit aufgefordert, mir binnen acht Tagen schriftlich anzuzeigen, ob in ihrer Ortschaft sich Einwohner jüdischen Glaubens befinden, welche ein selbstständiges Ein-kommen haben und deshalb für das laufende Jahr zur Klassen-steuer veranlagt sind. Zugleich ist die Höhe des diesjährigen Klassensteuersatzes anzugeben.

31.03.1860
In der hiesigen Gemeinde-Baumschule sollen Dienstag den 3. April, Nachmittags 1 Uhr, ca. 3 Schock verpflanzbare, zu Alleebäu-men sich eignende Schwarzpappeln öffentlich meistbietend ver-kauft werden.

30.04.1862
1 Wagen, Hund und Geschirr ist zu verkaufen bei Kraatz in Hoppenrade.

10.02.1863
Eine frischmilchende Kuh nebst Kalb ist zu verkaufen bei Grünefeld in Hoppenrade.

06.05.1863
In der Hoppenrader und Wustermarker Feldmark sollen Wiesen zwecks Torfgewinnung trocken gelegt werden.  

10.10.1863
Im Verzeichnis der ländlichen Wahlbezirke, der Wahl-Vorsteher und deren Stellvertreter im osthavelländischen Kreise, Behufs Wahl der Wahlmänner für die bevorstehende Neuwahl des Hauses der Abgeordneten sind für den Wahlbezirk Hoppenrade, Knobloch, Etzin und Werbitz notiert:
als Wahl-Vorsteher Superintendent Duchstein in Etzin, als Stellvertreter Lehnschulze Hinrichs daselbst.

18.03.1864
Das Prüfungsergebnis der von Reservisten und Landwehrmännern eingereichten Anträge auf Zurückstellung von einer Einberufung wird veröffentlicht.  

02.04.1864
Ein "eisenaxiger", guter Kastenwagen, ein- oder zweispännig zu fahren, ist billig zu verkaufen in Hoppenrade beim Handelsmann Kraatz.

26.11.1864
Bekanntmachung über die Einquartierung der aus dem Dänischen Feldzuge zurückkehrenden Mannschaften.  

03.12.1864
Seine Majestät der König haben eine Parade der siegreichen Trup-pen in Berlin befohlen. In Folge dessen werden nicht alle Quar-tiere belegt.

08.02.1865
Der Bauer Heinrich Wilhelm Schulze zu Hoppenrade ist zum Gerichtsschöppen der Gemeinde Hoppenrade ernannt, bestätigt und vereidigt worden vom Landrath Wilckens.

06.05.1865
Eine gute frischmilchende Kuh nebst Kalb ist zu verkaufen bei dem Kossäthen Raue.

22.07.1865
Ein Vaterlandslied von George Hesekiel.  

02.12.1865
Cigarren-Preise.  

11.04.1866
Der Fuß-Gendarm Neumann ist von hier (Nauen) nach Ketzin versetzt und es sind demselben folgende Ortschaften als Patrouil-lenbezirk überwiesen worden:
Markee und Vorwerk, Maraku und Vorwerke, Wernitz, Wuster-mark, Dyrotz und Vorwerk, Hoppenrade, Buchow-Carpzow, Priort und Vorwerk, Falkenrehde und Abbaue, Uetz, Paretz, Ketzin, Knobloch, Etzin und Freigut.

13.06.1866
Verzeichnis der ländlichen Wahlbezirke, der Wahl-Vorsteher und deren Stellvertreter Behufs Wahl der Wahlmänner für die bevor-stehende Neuwahl des Hauses der Abgeordneten.  

07.07.1866
Aufruf an die Bewohner des Osthavellandes.  

01.08.1866
Das neue Ersatz-Aushebungsgeschäft (Musterungverfahren).  

17.04.1867
Gestellungs-Termine der Militairpflichtigen.  

17.04.1867
Marktpreise.  

01.05.1867
Freiwillige Zwangsversteigerung der Bockwindmühle des Mühlen-besitzers Johann Friedrich Ferdinand Wiesicke.  

29.05.1867
Sonntag den 2. Juni, Nachmittags von 1 Uhr ab, sollen die noch vorhandenen Nachlaßsachen der zu Hoppenrade verstorbenen Mühlenmeister Wiesicken'schen Eheleute, bestehend in Möbeln, Haus-, Küchen-, Wirtschaftsgeräth, einer kleinen Futterlade, ein Klafter Kiehnen-Knüppelholz, ein Klafter Busch, sowie einer sehr guten, noch jungen Kuh, verkauft werden.

10.07.1867
Wahlbezirks-Eintheilung Behufs der Wahl eines Abgeordneten den Norddeutschen Bundes.  

15.01.1868
Der Landrath Wilckens bedankt sich bei den Gebern Namens der Abgebrannten zu Johann-Georgenstadt im Königreich Sachsen für ihre Betheiligung an der Collecte.
In Hoppenrade wurden 17 Silbergroschen gesammelt.

05.04.1868
Landrath Wilckens gibt bekannt:
Am 2. d. M. ist in Dyrotz ein toller fremder Hund zum Vorschein gekommen.
In Gemäßheit der Regierungs-Polizeiverordnung vom 6. Januar d. J. ordne ich daher hierdurch an, daß die Hunde zu Wustermark, Ceestow, Wernitz, Hoppenrade, Buchow-Carpzow, Priort und in den im halbmeiligen Umkreise von Dyrotz belegenen kleinen Etablissements auf die Dauer von 6 Wochen an die Kette gelegt resp. eingeschlossen werden, was inzwischen in Dyrotz bereits veranlaßt ist.

13.06.1868
Der Antrag des Lehnschulzen Joh. David Lemke, Hoppenrade, auf Zurückstellung für den Fall einer Mobilmachung der Armee ist positiv beschieden worden.

19.08.1868
Ein Sprungbulle von guter Race, 1 1/2 Jahre alt, ist bei dem Bauer Raue in Hoppenrade zu verkaufen.

15.03.1871
Nachruf an Albert Borchmann in Hoppenrade.  

27.05.1871
Ein junger kräftiger Zuchtbulle ist sogleich zu verkaufen bei dem Büdner Grünefeld in Hoppenrade.

24.02.1872
Zwei Pferdedecken sind auf der Straße von Wustermark nach Hoppenrade gefunden worden und können gegen Erstattung der Insertionsgebühren abgeholt werden beim Büdner Wilhelm Pritzkow.

05.06.1872
Eine frischmilchende Kuh nebst Kalb steht zum Verkauf beim Bauer Raue.

03.07.1872
Verlustanzeige: Von Markee bis Hoppenrade ist ein Brett, woran sich ein eisernes Dreieck befindet, verloren worden. Dem Wiederbringer eine gute Belohnung im Gasthofe zu Hoppenrade.

10.07.1872
Im Osthavelländischen Kreisblatt erschienenes Loblied auf den Deutschen Kaiser Wilhelm I.  

14.09.1872
Bekanntmachung des Landraths Wilckens:
Der 2. leichten Garde-Batterie ist am 11. d. M. ein Pferd, - brauner Wallach - Stern, 6 Jahre alt, 5' 5" groß, mit dem Brand G. A. aus dem Cantonnements-Quartier Hoppenrade entlaufen, worauf ich die Gemeinden mit der Anweisung aufmerksam mache, falls das Pferd aufgegriffen wird, sofort der oben bezeichneten Batterie hiervon Nachricht zu geben.

09.10.1872
Zwei gute Webestühle nebst Spulrad, Scheerrahmen und Latte sind umzugshalber sorfort zu kaufen beim Webermeister Walch.

27.11.1872
1 1/2 Schock Weinstecklinge, blaue und weiße (Augustweine), zu Weinbergen sind zu haben beim Lehrer in Hoppenrade.

22.02.1873
Nachruf an den Bauerngutsbesitzer Borchmann.  

19.04.1873
Wollschweißblätter sind wichtig für Damen.  

15.05.1873
Hoppenrade hat 271 Einwohner.

23.08.1873
Frau Sommer, Hoppenrade:
Die über den Handelsmann Buge gethanen Aeußerungen erkläre ich hiermit für unwahr.

13.12.1873
Als Wahlvorsteher für die Reichstagswahl sind Lehnschulze Lemke und Lehrer Ramm vorgesehen.

10.03.1874
Getreidepreise der Märkte in Nauen und Spandau.  

03.06.1874
Beschreibung der bevorstehenden Einführung der neuen Reichs-währung zum 1. Januar 1875.  

10.06.1874
Amtliche Mitteilung:
Wir bringen wiederum in Erinnerung, daß durch die Regierungs-Verordnung vom 19. October 1867 das Einfangen und Tödten aller nützlichen Vögel bei Strafe verboten ist. Zu diesen gehören außer den Singvögeln auch der Sperling. Auch das Ausnehmen der Eier oder der Brut, sowie das Zerstören der Nester ist strafbar.

15.07.1874
Der Königliche Ober-Präsident der Provinz Brandenburg, Wirkliche Geheime Rath von Jagow teilt mit:
Nachdem die Bildung der Amtsbezirke im Kreise Osthavelland durch den Herrn Minister des Innern nach Maßgabe des $ 49 der Kreisordnung vom 13. December 1872 erfolgt ist, auch die Ernennung der Amtsvorsteher und der Stellvertreter derselben nach $$ 56-58 des gedachten Gesetzes stattgefunden hat, wird in Uebereinstimmung mit der Vorschrift im $ 185 der Kreisordnung die nachstehende Nachweisung hierdurch zur öffentlichen Kennt-nis gebracht:
Der Gemeindebezirk Hoppenrade liegt im Amtsbezirk Buchow-Carpzow, Amtsvorsteher ist Rittergutsbesitzer Rittmeister a. D. von Bredow, Wohnort Buchow-Carpzow, Stellvertreter ist Ritter-gutsbesitzer Rittmeister a. D. Freiherr von Monteton, Wohnort Priort.

15.07.1874
Im Verzeichnis der Schulzen, Schöppen und Gutsbesitzer vom 07. Juli 1874 stehen für die Gemeinde Hoppenrade als Schulze Bauer Friedrich Pritzkow, als Schöppen Bauer Schulze und Bauer Vogeler.

22.07.1874
Das Kreisblatt empfiehlt: Gegen den Stich giftiger Fliegen erweist sich das sofortige Aussaugen der Stichwunde als vorteilhaft. Wird das ausgesogene Blut wieder ausgespieen, so bringt es dem Aussaugenden keinen Schaden. Erscheint der Stich dann noch immer verdächtig, so ist das vollständige Ausschneiden des Stichs oder ein Schnitt durch denselben, so daß es blutet, und das Aussaugen dieses Blutes zu empfehlen.

22.08.1874
Ein Kommentar zur gesetzlichen Einführung der Civilehe.  

01.10.1874
Das Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung tritt mit dem heutigen Tage in Kraft. Die öffentliche Beurkundung der Geburten, Heirathen und Sterbefälle wird nicht mehr den Geistlichen, sondern ausschließlich den vom Staate zu bestellenden Standesbeamten zustehen.

07.10.1874
Das unsittliche Treiben in vielen hiesigen Restaurations- und Schanklokalen hat dermaßen überhand genommen, daß demsel-ben mit allen gestzlichen Mitteln entgegen getreten werden soll. Es wird deshalb von jetzt ab die vorgeschriebene Poizeistunde mit Strenge durchgeführt werden:
Öffentliche Schanklokale, Restaurationen u.s.w. müssen in den Wintermonaten, d. h. vom 1. October bis 1. April, um 10 Uhr (in den Sommermonaten um 11 Uhr) Abends geschlossen werden.
Jeder Gast, der über die gebotene Polizeistunde hinaus, trotz der Aufforderung zum Fortgehen, verweilt, und der Wirth, welcher dieses Verweilen duldet, werden mit Geldbuße oder mit Haft bestraft.

14.11.1874
Hinweis des Kreisblattes: Das preußische Silbergeld bleibt vor-läufig noch im Umlauf, nur daß wir vom 1. Januar 1875 statt von einem Thaler von drei Mark, statt von zehn Silbergroschen von einer Mark, statt von fünf Silbergroschen von einer halben Mark oder funfzig Pfennigen und statt von einem Silbergroschen von zehn Pfennigen sprechen.

31.12.1875
Hoppenrade hat 253 Einwohner.

25.10.1876
Der Landrath Graf von Königsmarck gibt bekannt, dass "In Stelle des verstorbenen Bauers Schulze ist der Bauerngutsbesitzer Wilhelm Stahl zu Hoppenrade zum Gerichtsschöppen daselbst gewählt, bestätigt und vereidigt worden."

13.12.1876
Im Verzeichnis der Wahlvorsteher zur Reichstags-Abgeordneten-Wahl stehen Schulze Pritzkow als Wahlvorsteher und Lehrer Borchert als sein Stellvertreter.

17.03.1877
Rechtzeitig zur Frühjahrsbestellung der Äcker wirbt die Actien-Gesellschaft Eckert aus Berlin für ihre Maschinen.  

31.10.1877
Eine Rückwand von einem Wagen, auch Schütt genannt, ist auf der Chaussee von Hoppenrade bis Wustermark gefunden. Der Eigenthümer kann dasselbe gegen Erstattung der Insertions-kosten abholen von dem Schmiedemeister Dominick in Wustermark.

15.05.1878
Ein gefundener Wagenreifen kann bei Städicke abgeholt werden.  

26.06.1878
Bei Prüfung der von den Landwehrmännern, Reservisten und Ersatzreservisten I. Klasse im Kreise Osthavelland pro 1878 angebrachten Reclamationen um Zurückstellung im Fall einer Mobilmachung ist der Antrag des Wilhelm Grünefeld anerkannt worden.

29.06.1878
Schulze Pritzkow wird zum Wahlvorsteher für die anstehenden Reichstagsabgeordnetenwahlen bestellt. Lehrer Borchert ist sein Stellvertreter.

03.08.1878
Ein gutgemeinter Hinweis der Redaktion des Osthavelländischen Kreisblattes zum korrekten "Flaschenaufziehen".  

17.08.1878
Der Amtsvorsteher teilt mit: "Die Magd Wilhelmine Thiele hat sich am 8. d. M. aus dem Dienst bei Frau Lemke zu Hoppenrade entfernt.
Behufs Behändigung eines Strafmandats wird um Angabe ihres jetzighen Aufenthaltes gebeten."

24.08.1878
Ein Kneipenwitz vom klugen Fleischer:
"Sagen Sie mir, guter Nachbar, Sie zeigen im Anzeiger immer frische Blutwurst an und schlachten doch nie, wie geht das zu?"
"Das will ich Ihnen sagen, ich lasse meine Schweine nur zur Ader!"

11.01.1879
Der Amtsvorsteher teilt mit:
Die unterm 13. October 1878 über Hoppenrade, Priort und Wolfsberg auf die Dauer von 3 Monaten verhängte Hundesperre wird vom 13. d. M. an für Hoppenrade hierdurch wieder aufgehoben.
Buchow-Carpzow den 11. Januar 1879.

21.03.1879
Der Landrath Graf von Königsmarck teilt mit:
An Stelle des im December v. J. verstorbenen Schöppen Vogler zu Hoppenrade ist der Bauergutsbesitzer Wilhelm Borchmann zum Schöppen für Hoppenrade gewählt, bestätigt und vereidigt worden.

22.03.1879
Der Amtsvorsteher teilt mit:
Unter dem Rindviehbestande der Wittwe Schulz zu Hoppenrade ist der Ausbruch der Maulseuche amtlich constatirt worden.
Es wird vor dem gesundheitsschädlichen Genusse roher, ungekochter Milch von den seuchekranken Thieren gewarnt.
Buchow-Carpzow den 22. März 1879.

10.05.1879
Buttermaschine für Hand- und Göpelbetrieb.  

28.05.1879
Tuschschieben in Hoppenrade.  

19.06.1879
Der Amtsvorsteher teilt mit:
Der Knecht Ferdinand Fitzner, am 2. März 1859 in Chelmuo, Kreis Samter, geboren, hat am 15. d. M. den Dienst bei dem Bauer Raue zu Hoppenrade heimlich verlassen. Es wird um Mittheilung seines jetzigen Aufenhalts gebeten.
Buchow-Carpzow den 19. Juni 1879.

26.07.1879
Verschollene Frauennamen.  

27.07.1879
Der Amtsvorsteher gibt bekannt:
Die Amtsdörfer (Wustermark, Dyrotz, Rohrbeck) haben auf Grund des § 44 der vorgedachten revidirten Feuerlöschordnung nachbe-nannten Ortschaften bei Feuersgefahr Hilfe zu leisten:  

05.08.1879
Gemäß einer Bekanntmachung des Civil-Vorsitzenden der Ersatz-commission des Aushebungsbezirks Osthavelland, Graf von Königsmarck (Königl. Landrath), werden im Falle einer Mobil-machung folgende Reservisten zurückgestellt:
Wilhelm Grünefeld.

20.08.1879
Vom 1. October ab beträgt jede der drei vollen Gerichtsgebühren - die Verhandlungsgebühren, die Beweisgebühr und die Entschei-dungsgebühr - wie folgt  

23.09.1879
Endgültige Feststellung der Amts-Bezirke.
Der Provinzialrath der Provinz Brandenburg hat auf Grund des § 49, Absatz 2 der Kreis-Ordnung und des § 64 der Provinzial-Ordnung vom 29. Juni 1875 das Tableau der Amtsbezirke des Kreises Osthavelland unterm 11. September 1879 nunmehr endgiltig festgestellt.
Das Tableau wird nachstehend unter gleichzeitiger Bezeichnung der Amtsvorsteher und deren Stellvertreter publicirt.  

11.10.1879
Der deutsche Normal-Roman in 4 Bänden.  

03.03.1880
Eine Räubergeschichte aus der Mark zwischen Hoppenrade und Buchow-Carpzow.  

01.12.1880
Hoppenrade hat 276 Einwohner.

09.06.1883
Hochzeitsfeier mit großem Pomp.  

1884
Im Mai d. J. soll es in Hoppenrade gespukt haben. Viele hunderte Neugierige besuchten das Dorf.
Der Landrat Graf v. Königsmark machte im Kreisblatt auf die Dummheit des Gerüchts aufmerksam und führte die ganze Geschichte auf die Erfindung eines zeilenbedürftigen Reporters zurück.

05.03.1884
Es ist Eltern bestrafter Schulkinder strikt verboten, den Lehrer in der Schulklasse deswegen zur Rede zu stellen.  

15.03.1884
Pastor Couard lehnt eine Berufung als Director an das Prediger-seminar in Wittenberg ab.  

28.06.1884
Milchkühlapparate im Angebot.  

26.07.1884
Ansicht einer Telefonanlage wie sie zu dieser Zeit üblich war.  

20.09.1884
Herbstmoden 1884.  

22.10.1884
Der Landwirth Diekmann beendet sein Leben durch Ertränken im Dorfpfuhl in Berge.  

24.10.1884
Das amtliche Ergebnis der Reichstagswahlen:  

15.04.1885
Der Landrath Graf von Königsmarck teilt mit, dass der Bauergutsbesitzer Wilhelm Borchmann als Schöffe wiedergewählt und bestätigt worden ist.

01.07.1885
Einquartierungsliste für die Herbstübungen des Militärs.  

15.08.1885
Inventarium-Auction in Hoppenrade.  

12.12.1885
Die Feuer-Polizei-Ordnung mit den Vorschriften zur Verhütung des Feuers.  

1886
Folgende Berufe sind in der Einwohnerschaft Hoppenrade vertreten:

10.04.1886
Auf der Liste der zurückgestellten Reservisten stehen Wehrmann Albert Raue, Hoppenrade, und Wehrmann Wilhelm Krüger, Wustermark.

01.05.1886
Tanzvergnügen bei Gastwirth Lange.  

10.07.1886
Der Müllergesell Hermann Heinrich Louis T. aus Hoppenrade steht vor dem Schöffengericht.  

16.10.1886
Aus dem Verzeichnis der Gemeinde-Vorsteher und Schöffen ist zu entnehmen:
Schulze: Bauer Pritzkow, 1. Schöffe: Bauer Stahl, 2. Schöffe: Bauer W. Borchmann.

18.10.1886
Ein sogenannter Brandbrief wird gefunden.  

06.11.1886
A. Müller, Hoppenrade, liefert auf Bestellung Knüppelholz, Stubben und Reiser.  

18.11.1886
Der Landrath Graf von Königsmark gibt bekannt:
Der Arbeiter Johann Insel aus Hoppenrade ist zum Nachtwächter der Gemeinde Hoppenrade ernannt, bestätigt und vereidigt worden.

20.11.1886
Der Amtsvorsteher gibt bekannt:
Unter dem Rindviehstande der Witwe Schulz in Hoppenrade ist der Milzbrand ausgebrochen.

18.12.1886
Aus gegebenen Anlass gibt der Amtsvorsteher bekannt:
Nach § 42 der Gesinde-Ordnung vom 8 November 1810 soll das Gesinde, wenn der Tag des Dienstantritts auf einen Sonntag oder Festtag fällt, an dem nächsten Werktage vorher anziehen. Da der 2. Januar 1887, an welchem gesetzlich der Dienstantritt erfolgen soll, auf einen Sonntag fällt, und der 1. Januar ein Festtag ist, so muß das Gesinde am bevorstehenden Quartalswechsel schon am 31. December d. J. umziehen.

20.12.1886
Die Verfasser des Brandbriefes haben sich vor dem Landgericht Berlin zu verantworten.  

22.01.1887
Als Wahlvorsteher zur Reichstags-Abgeordneten-Wahl ist der Schulze Pritzkow nominiert, sein Stellvertreter ist der Lehrer Borchart.

12.02.1887
Die Volkszählung am 01.12.1985 ergab eine Einwohnerzahl von 261.

09.07.1887
Der Dienstknecht Wilhelm B...... zu Hoppenrade hat, wie er selbst zugiebt, dem Materialwarenhändler Krüger zu Hoppenrade ein halbes Pfund Priemtabak gestohlen und wird deshalb zu 3 Tagen Gefängnis verurtheilt.

31.08.1887
Wegen Körperverletzung ist der Dienstknecht Friedrich B. aus Wustermark angeklagt. Derselbe soll nämlich den Dienstknecht Carl Giese zu Hoppenrade mit einem Stein geschlagen haben, und zwar ohne Veranlassung. Die Körperverletzung wurde erwiesen und der Angeklagte zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt.

09.09.1888
Großbrand in Hoppenrade, der größte seit 1740.  

07.04.1889
Das Ehepaar Nölte feiert goldene Hochzeit.  

30.05.1889
Dienstknecht August B. aus Wustermark wird beschuldigt, den Knecht Kähne aus Hoppenrade misshandelt zu haben.  

1890
Wustermark ist Sitz eines Patrouillen-Bezirks der Fußgendamerie. Dieser umfaßt die Orte Dyrotz, Hoppenrade, Buchow-Karpzow, Priort mit Wolfsberg, Wernitz und Kartzow. Der Zuständig-keitsbereich beinhaltet rund 6040 ha Fläche bei einer Einwohnerzahl von insgesamt 2726 Personen. In Wustermark leben die meisten, nämlich 728 Menschen.

14.08.1890
A. Müller verkauft guten trockenen Torf.  

30.08.1890
Für Arbeitssuchende werden Arbeitsvermittlungsstellen eingerich-tet. In Wustermark ist die Kontaktperson Schmiedemeister Städicke jun.

27.09.1890
Büdner F. Steffin inseriert Haus und Hof zum Verkauf.  

08.01.1891
Zwei Sonnen- und zwei Mondfinsternisse finden im Jahre 1891 statt, und es wird die erste Sonnenfinsternis, sowie die beiden Mondfinsternisse in unseren Gegenden sichtbar sein. Die Sonnenfinsternisse ereignen sich am Nachmittag des 6. Juni bezw. am Mittag des 1. Dezember, die Mondfinsternisse am 23. Mai abends beziehentlich in der Nacht vom 15. zum 16. November.

08.01.1891
Gastwirt Lange bietet 2 Arbeits-Pferde (Schimmel) und eine frisch milchende Kuh zum Verkauf an.

08.05.1891
Namens des Kreis-Ausschusses bringt Landrath Steinmeister nachstehend das Verzeichnis der für den Kreis Osthavelland auf 2 Jahre wieder- resp. neugewählten Vertrauensmänner und deren Stellvertreter der Brandenburgischen Landwirthschaftlichen Berufs-Genossenschaft zur öffentlichen Kenntnis:
Für die Gemeinde Hoppenrade Bauer Pritzkow und Bauer Stahl.

21.05.1891
Der Bauergutsbesitzer Albert Raue ist als Schöffe der Gemeinde Hoppenrade wiedergewählt und bestätigt worden.

16.07.1891
Amtliche Mittheilung des Landrathes: Der Bauergutsbesitzer Albert Lieseke zu Hoppenrade ist als Gemeindevorsteher und Steuerer-heber der Gemeinde Hoppenrade gewählt und bestätigt worden.

30.07.1891
Es wird gewarnt vor einem Uhrenschwindler, der in er Gegend sein unsauberes Geschäft betreibt.  

15.08.1891
Gustav Lange, Hoppenrade, inseriert: Am Sonntag den 16. d. M. findet bei mir Tanzvergnügen statt, wozu ich freundlichst einlade.

25.08.1891
Berliner Marktbericht.  

17.09.1891
A. Müller, Hoppenrade, hat in seiner Gräberei täglich trockenen Torf zu verkaufen.

02.10.1891
Protokoll einer Sitzung des Gemeindekirchenrates:
Eröffnung der Sitzung mit Gebet um sechs Uhr. Der Vorsitzende legt die Aufforderung des Königlichen Konsistoriums zur Zahlung zur Zahlung der 10% vom Überschuß der etatsmäßigen Solleinnahmen der Kirchenkasse an den Pfarr- Witwen- und Waisenfonds für das Jahr 1890/91 im Betrage von 69,25 M vor und beantragt, aufgrund des Artikels 17 Absatz 3 des Gesetzes vom 3. Juni 1876 um Erlaß dieser Zahlung zu bitten, da wir den Neubau unserer Kirche in Aussicht genommen hätten, sobald das verfügbare Kirchenvermögen, das jetzt 18 800 M Nominalwert beträgt, also 19600 M bar, auf mindestens 20 000 M angewachsen sei. Der Gemeindekirchenrat stimmt diesem Antrage zu. Es werden die vom Landesbauinspektor Techow angefertigten Zeichnungen für einen Neubau der Kirche vorgelegt. Eine weitere Beschlußfassung darüber, ob und wann der Neubau in Angriff zu nehmen sei, wird einer gemeinschaftlichen Sitzung des Gemeindekirchenamtes und der kirchlichen Gemeindevertretung vorbehalten.

08.10.1891
Zwischen Hoppenrade und Buchow-Carpzow ist ein Portemonnaie mit Inhalt gefunden worden; der Verlierer kann dasselbe gegen Erstattung der Unkosten bei A. Müller, Hoppenrade, in Empfang genommen werden.

10.10.1891
Elegante Herren- und Knabenkleidung.  

29.10.1891
Das amtliche Ergebnis der Volkszählung vom 01. Dezember 1890.

27.08.1892
Liste mit Gemeinde-Vorsteher, Schöffen und stellvertretenden Schöffen.  

21.03.1893
Große Inventarien-Auktion.  

08.04.1893
Zwangsversteigerung des Büdnergrundstückes des Zimmerge-sellens Wilhelm Friedrich Krüger.  

29.07.1893
Einer Zeitungsanzeige ist zu entnehmen, dass es in Hoppenrade einen Kleeßenschen Torfstich gab, der trockenen Torf lieferte.

02.12.1895
Die Volkszählung ergab für Hoppenrade eine Einwohnerzahl von 245.

20.12.1895
Die ursprüngliche Hoppenrader Kirche ist 1895 (1. Mai begonnen) gänzlich abgerissen und danach auf dem durch Tausch von Parzellen mit dem Bauerngutsbesitzer Wilhelm Vogler und durch Ankauf einer Straßenparzelle von der damaligen Chausseever-waltung auf dem wesentlich vergrößer-ten Friedhof neu erbaut worden.
Am 20. Dezember des selben Jahres wurde die Kirche mit 140 Sitzplätzen geweiht. Sie ist dem Geschmack der damaligen Zeit folgend in Ziegelstein als eine Art Mini-Basilika, romanisch-neugotischer Stil, erbaut worden.  

08.10.1896
Hoppenrader Messerhelden randalieren im Grünefeldschen Gasthof in Wustermark.  

ca. 1900
Hoppenrader Ansichtskarte mit Kirche und Gustav Lange's Gasthof.

25.05.1901
Der Schmiedemeister Städicke verkauft sein Anwesen.  

26.05.1902
Die Wahl des Bauergutsbesitzers Albert Raue zum Schöffen der Gemeinde ist vom Landrath von Wilms bestätigt worden.

07.07.1902
Eine Messerstecherei zwischen Knechten und Schweizern hatte einen tödlichen Ausgang. Der Stallschweizer Bergell verletzte den Knecht August Harnack derart, daß er am nächsten Tage im Krankenhaus Potsdam verstarb.

ca. 1903
Hoppenrader Ansichtskarte.  

07.05.1904
Gärtner Krüger verkauft Kuhheu.  

27.08.1905
Bei den jetzt hier und in der ganzen Umgebung stattfindenden artilleristischen Uebungen ist gestern Vormittag ein bedauer-licher Unfall vorgekommen. Der Leutnant v. T., der Branden-burger Artillerie angehörig, welcher einen Rekognoszierungsritt ausführte und dabei auf eine offene Spargelplantage geriet, stürzte so unglücklich, daß er nicht nur ernste Kontusionen davontrug, sondern auch den Verlust des rechten Auges beklagen dürfte. Das Pferd des bedauernswerten Offiziers war auf der Stelle tot. Herr Gemeindevorsteher Vogeler hier, den man um Requirierung eines Wagens ersuchte, war so liebenswürdig, sofort persönlich das Fuhrwerk zu übernehmen und den Verunglückten in sein Quartier nach Bredow zu schaffen.

11.01.1906
Der neue Rangierbahnhof kommt ungefähr da zu liegen, wo sich jetzt das Mossesche Vorwerk Elsgrund befindet. Die Verkaufs-verhandlungen mit den Hoppenrader Eigentümern sind abge-schlossen, mit den Dyrotzer Eigentümern ist noch keine Einigung erzielt worden.

17.02.1906
In Hoppenrade leben 136 männlichen und 136 weiblichen Geschlechts.

27.06.1906
Öffentliche Versteigerung von 40 Morgen Wiesen für die einmalige Grasnutzung.  

07.07.1906
Der neugegründete Gesangverein Konkordia, Wustermark, veranstaltete einen Unterhaltungsabend zusammen mit den Brudervereinen "Glück auf" aus Hoppenrade und "Deutsche Eiche" aus Dyrotz.

25.08.1906
Die beabsichtigte Belegung Hoppenrades durch Truppen des Gardekorps auf dem Marsche zum bezw. aus dem Manöver-gelände wird mit einer Belegungsstärke von 3 Offizieren, 64 Mannschaften und 76 Pferden sein.

27.07.1907
Tragikomische Verhandlung gegen den Mühlenbesitzer M. vor dem Schöffengericht.  

09.10.1907
Im Jähzorn erstach der erst 20jährige Kuhfütterer Joseph Bieda den Knecht Wilhelm Lück.  

30.11.1907
Der Knecht Hermann Mix wurde mit einem Spazierstock mißhandelt.

02.08.1908
Der Rollfuhrunternehmer Gustav Lamprecht ist als bahnamtlicher Rollfuhrunternehmer für den Bahnhof Wustermark bestellt wor-den. Das Rollgebiet umfaßt die Ortschaften Wustermark, Dyrotz, Hoppenrade, Wernitz und Zeestow.  

01.11.1908
Der Kantinenwirt in Elsgrund Heinrich K. hatte bei einer Neu-eröffnung seines Gewerbebetriebes die Anmeldung desselben bei dem Gemeindevorsteher in Hoppenrade unterlassen. Er war vom Amtsvorsteher mit fünf Mark Geldstrafe belegt, welche nach Einspruch auf zwei Mark reduziert wurde.

24.01.1909
Ein Knecht des Bauerngutsbesitzers Tasche zu Hoppenrade wurde wegen Vandalismus zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.  

15.01.1910
Gastwirtin Lange lädt zum Tanzvergnügen ein.  

09.07.1910
Fahrlässige Brandstiftung durch die Milchkühlerfrau Anna Kr.  

16.02.1912
Am 8. Februar tauschte der Arbeiter Adolf W. sein defektes Fahrrad gegen das gute Rad des Landwirtes Ewald Gromann aus Hoppenrade, der dieses vor einem Gasthaus in Wustermark abgestellt hatte.

22.01.1913
Witwe Lange lädt ein zum Bockbierfest.  

14.03.1913
Jahrhundertfeier in der Hoppenrader Kirche.  

13.05.1913
Für die Landtagswahl sind folgende Wahlmänner der bürger-lichen Parteien aufgestellt.  

26.05.1913
Beiträge zur Deckung der Entschädigungen bei Rotz und Milzbrand für Pferde und Rindvieh.  

04.06.1913
Der hiesige Landwirt Berthold Krüger, der seit der Reichs-finanzreform von 1909 der nationalliberalen Partei angehört, ist bei der Abgeordnetenwahl im Kreise Wetzlar mit großer Mehrheit zum Landtagsabgeordneten gewählt worden: Er erhielt 142 Stimmen gegen 73 konservative.

26.08.1913
Glänzendes Jagdergebnis.
Die hiesige Jagdgenossenschaft brachte in dieser Saison auf der ca. 2243 Morgen großen Feldmark bis heute 20 Böcke zum Abschuß. Das Wild soll so zahlreich auftreten, daß ein weiterer Abschuß wohl am Platze ist.

30.09.1913
Am Sonntag morgen wurde vom Posthofe ein Rad, dem Brief-träger Löchel gehörig, entwendet. Der Dieb fuhr über Wernitz nach Hoppenrade, wo er sich stärkte, um dann mit dem Rade zu verschwinden.

31.12.1913
Die Gebietseinteilung der Ärzte richtet sich vorwiegend nach deren Wohnsitz. Danach ist Dr. Burau für die Gemeinden Wustermark, Dyrotz, Hoppenrade, Priort und Wernitz zuständig.

14.02.1914
Am Donnerstag abend feierte die Frauenhilfe der drei Gemeinden Wustermark, Dyrotz und Hoppenrade im Verbande mit dem Missions-Nähverein und der weiblichen Jugendvereinigung ihr neuntes Stiftungsfest im Saale des Herrn Schneider.

30.07.1914
Beim diesjährigen Preis- und Gewinnschießen des Kriegervereins "Dyrotz-Wustermark" erwarb der Dyrotzer Hermann Thiele die Königswürde, 1. und 2. Ritter wurden die Wustermarker Taube und Schöneberg. Die meisten Ringe (56) erzielte der Hoppenrader W. Grünefeld.  

01.09.1914
Eine Sammlung für das Rote Kreuz hat in der Gemeinde Hoppenrade 555 Mk. ergeben.

27.01.1915
Der geborene Hoppenrader August Lindow wird mit dem Eisernen Kreuz dekoriert.  

30.07.1915
Ein Feldgrauer verhütet durch mutiges Zugreifen ein Unglück.  

10.06.1916
Kriegsspende Deutscher Frauendank.
Frau Landrat von Hahnke bedankt sich für die treue Opfer-willigkeit der Osthavelländischen Frauen, die zu einem Sammelergebnis von 14.812,48 M. geführt hat. In Hoppenrade wurden 57,20 M. gespendet.

19.08.1916
Der Büttner Georg Grünefeld ist im 61. Lebensjahre verstorben.

29.01.1917
Die Kaisergeburtstagsfeier gibt den Anlass zu einer Kollekte für die Soldaten im Kriegseinsatz.  

15.02.1918
Die Pferdevormusterung findet am 20. Februar 1918, 12:30 Uhr nachmittags, am nördlichen Ausgang nach Niederhof in Wernitz statt.
Das Pferdeausfuhr- und Besitzerwechselverbot bis zur Beendi-gung der Pferdevormusterung.  
Die Pferdevormusterungsbestimmungen.  
16.02.1918
Aufruf zur Ablieferung von Alteisen für die Herstellung von Kano-nen und Granaten, um die Feinde Deutschlands niederzukämpfen und zum Frieden zu zwingen.  

15.03.1918
Wegen Nichtbeachtung der Kriegsvorschriften iat auf Anordnung des Landrates von Hahnke der Mühlenbetrieb Alfred Müller, Hoppenrade, bis auf weiteres geschlossen.

04.06.1918
Dem Büdner Wilhelm Grünefeld wurden zwei tragende Sau-schweine gestohlen.  

26.02.1920
Vom Landrat als Gemeindevorsteher bestätigt ist z. Zt. Bauengutsbesitzer Wilhelm Vogeler.

07.06.1920
Ergebnisse der Reichstagswahl.  

07.02.1921
Mit zwölf fingern und zwölf Zehen, an jeder Hand bzw. Fuß sechs, wurde in Hoppenrade ein Kind geboren.

04.06.1924
Eine unfreiwillige Fahrt musste ein Herr aus Hoppenrade unternehmen.  

12.07.1924
Die Schulen von Wustermark, Hoppenrade, Buchow-Carpzow und Wernitz unternahmen gemeinsam einen Ausflug.  

12.07.1924
Disziplinarverfahren gegen den hiesigen Gemeindevorsteher Wilhelm Vogeler.  

16.07.1924
Das Verfahren gegen den Herrn Gemeindevorsteher hat ergeben, daß seine Suspension vom Amte aufgehoben ist, weil sich die Angelegenheit als geringfügig herausgestellt und Herr V. im guten Glauben gehandelt hat.

30.07.1924
Bei den Gemeindevorstandswahlen in der letzten Gemeindever-tretersitzung wurden gewählt: Der Landwirt Fritz Steffin zum Gemeindevorsteher, der Büdner Grünefeld zum 1. Schöffen und der Landwirt Wilhelm Vogeler zum 2. Schöffen.

01.10.1924
Diplomatische Straßensänger oder wie man sich mit Geschick durchs Leben schlägt.  

23.02.1925
Am 15. des Monats ist der langjährige Seelsorger der Gemeinden Wustermark und Hoppenrade, Superintendent Miething, im Alter von 72 Jahren verstorben.  

20.03.1925
An Stelle des verstorbenen Landwirts Wilhelm Vogeler ist der Landwirt und Gemeindesvorsteher Friedrich Steffin zum Vertrauensmann der Brandenburgischen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft - Sektion 22 - Nauen bestellt worden.
Zum Nachfolger Vogelers wird der Bauerngutsbesitzer Hermann Stahl als Schöffe der Gemeinde Hoppenrade vom Landrat bestätigt.

04.01.1926
Die Leiche einer männlichen Person wurde auf der Chaussee zwischen Hoppenrade und Buchow-Karpzow gefunden.  

22.02.1926
Auf dem Grundstück des Besitzers Althöfer bricht ein Schadenfeuer, vermutlich durch eine brennende Katze, aus.  

24.02.1926
Das Schadenfeuer auf dem Grundstück Althöfer ist nun doch eher durch einen explodierenden Spitituskocher entfacht worden.  

20.03.1926
Der gemeinschaftliche Jagdbezirk Hoppenrade wurde öffentlich meistbietend verpachtet.  

26.03.1926
Wieder Feueralarm in Hoppenrade.  

31.05.1926
Eklat in der Gemeindevertretersitzung zwischen den Gemeinde-vertretern und dem Gemeindevorsteher.  

06.01.1927
Hasenjagd im engsten Kreise.  

06.01.1927
In Hoppenrade wird Grünefeld zum Gemeindevorsteher gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Steffin hatte sein Amt niedergelegt.  

03.03.1927
Die streikende K i r c h t u r m u h r.  

04.03.1927
Durch die Wahl des bisherigen Gemeindeschöffen Grünefeld zum Gemeindevorsteher der hiesigen Gemeinde war die Stelle des ersten Gemeindeschöffen freigeworden. Der Wahlvorschlag Grünefeld war durch Verzug bzw. Verzicht der Bewerber erschöpft. Von den Unterzeichnern des Wahlvorschlages wurde daher der Eisenbahnarbeiter Vieritz anstelle des jetzigen Gemeindevorstehers zum Schöffen der hiesigen Gemeinde gewählt.

11.03.1927
An der Stelle des von hier verzogenen Landwirts Steffin ist der Landwirt Albert Borchmann zum Vertrauensmann der Brandenburgischen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für den hiesigen Gemeindebezirk gewählt worden.

23.03.1927
Konfirmanden in Hoppenrade.  

26.03.1927
Der Voranschlag der hiesigen Gemeinde konnte infolge der Disziplinarangelegenheiten des früheren Gemeindevorstehers erst jetzt fertig gestellt werden. Beschlossen wurden, zur Deckung der Ausgaben je 150 Prozent Zuschlag zur Grundvermögensteuer und zur Gewerbesteuer zu erheben. Der Steuerbeschluss ist von dem Kreisausschuss genehmigt worden.

1928
Der Landjägerposten 14 (Polizei) hat in Wustermark seinen Sitz mit Zuständigkeit für Wustermark, Hoppenrade, Wernitz und Buchow-Karpzow.
Antrag auf Neubau eines Landjägerdoppelgehöfts an der Landstraße nach Zeestow (letztes Doppelhaus auf der rechten Seite).  

27.01.1928
Gastwirtschaft Tack lädt ein zum Lumpenball.  

16.02.1928
Der Männergesangverein "Glückauf" feiert sein diesjähriges Stiftungsfest im Lokal von Tack.

09.03.1928
Versammlung der Wirtschaftspartei mit dem Provinziallandtags-abgeordneten Amtsvorsteher Krüger, Hoppenrade.  

17.03.1928
Die Prüfung der diejährigen Konfirmanden von Wustermark und Hoppenrade findet Sonntag, den 25. März, vorm. 10 Uhr, in der Kirche zu Wustermark statt, die Einsegnung Palmsonntag, den 1. April, 9 Uhr in Hoppenrade, 11 Uhr in Wustermark.

07.04.1928
Durch Hochspannungsleitungen gefährdete Grundstücke sollen entschädigt werden.  

06.08.1928
Beachtenswertes Urteil in einer Grundstücksverkaufssache.  

14.08.1928
Schwerverletzte durch Messerstiche während einer Prügelei.  

15.08.1928
Entendiebstahl in Hoppenrade.  

17.09.1928
Wahl der kirchlichen K ö r p e r s c h a f t e n.
Das Kreisblatt meldet: Am 18. November dieses Jahres finden die Wahlen zu den kirchlichen Körperschaften statt. Alle Gemeindeglieder, die seit 1924 das 24. Lebensjahr erreicht haben oder zugezogen sind und den Willen haben, ihr Wahlrecht im Sinne und Geiste der evangelischen Kirche auszuüben, werden aufgefordert, sich bis zum 23. September zur Eintragung in die Listen im Pfarrhaus zu melden.

27.09.1928
Das Kreisblatt meldet:
F l e i s c h b e s c h a u. Vom 1. Oktober dieses Jahres ab wird die Fleischbeschau im Amtsbezirk Buchow-Karpzow wie folgt ausgeübt: In den Ortschaften Etzin und Knoblauch durch den Tierarzt Dr. Merten in Ketzin, in Hoppenrade und Priort durch den Fleischbeschauer Kanitz in Wustermark und in Buchow-Karpzow durch den Fleischbeschauer Kaiser in Falkenrehde.

24.10.1928
Seit der vorigen Woche besitzt die Gemeinde nun auch eine elektrische Straßenbeleuchtung. Der Geldmangel war es wohl, daß man sich vorläufig mit vier Lampen begnügte und nur eine Straßenseite beleuchtete. Doch der Anfang ist gemacht. Die Einwohner hoffen, daß man nicht vergißt, den Eingang zur Kirche zu beleuchten.

26.04.1929
Zwei Zeitungsmeldungen:
Einbruchsdiebstahl und ein verhinderter Selbstmord.  

24.10.1929
Der Landwirt und Händler Wilhelm Schelzius hat sein bebautes Hofgrundstück an den Landwirt Walter Schäfer verkauft.

30.10.1929
Die vereinigten Schulen von Wustermark und Hoppenrade halten einen Reformationsgottesdienst in der Kirche zu Wustermark ab, der zugleich als Feier des 400jährigen Bestehens von Luthers kleinem Kathechismus gedacht ist.

14.11.1929
Um die Stimmen der Wähler für die stattfindenden Gemeindevertreterwahlen bewerben sich zwei Listen, und zwar die Listen "Grünefeld" und "Krüger", deren Spitzenkandidaten den Listen die Namen gegeben haben.

18.01.1930
Amtliche Mitteilung des Landrates Siering:
Gemäß § 84 der Landgemeindeordnung vom 3. Juli 1891 (GS. S. 233) ist von mir die Wiederwahl bzw. Wahl bestätigt:
Gemeindevorsteher Landwirt Wilhelm Grünefeld; Schöffen Büdner Wilhelm Kyborg, Landwirt Karl Tasche; Schöffenstellvertreter Arbeiter Wilhelm Hanack.

05.03.1930
Der Streit um die Feuerlöschwasserversorgung in Hoppenrade.  

08.03.1930
Nachtrag zum Bericht um die Feuerlöschwasserversorgung in Hoppenrade:
Vom Gemeindevorsteher Grünefeld geht uns zu unserer kürzlichen Betrachtung folgende lakonische Antwort zu: "Was nützt der Gemeinde Hoppenrade alle Feuerlöschwasser-versorgung, wenn der Amtsvorsteher die Feuerspritze der Gemeinde pfändet!"

11.03.1930
Gläubigerversammlung in Sachen der Getreidefirma Alfred Müller.  

04.10.1930
Die Chaussee zwischen Wustermark und Hoppenrade ist in einem äußerst trostlosen Zustand. Forderungen nach einer Instandsetzung werden immer lauter (siehe letzten Abschnitt des Artikels).  

20.10.1930
Mittelalterlicher Aberglaube in Hoppenrade.  

18.12.1930
Ankündigung der Gottesdienste in Wustermark und Hoppenrade zur Weihnachtszeit.  

31.10.1931
Das Osthavelländische Kreisblatt meldet:
Mord in Hoppenrade.  

1931
Aus dem Adreßbuch des Kreises Osthavelland:
Liste der Einwohner mit Berufsbezeichnung und Telefonnummer.  

02.01.1933
Weitere Zeitungsmeldung:
Seit einigen Wochen wird die hiesige Gegend wieder von Geflügeldieben heimgesucht. Wohl kaum ein Tag vergeht, an dem nicht die Diebe irgendwo ihr Handwerk getrieben haben und ihr Treiben ist um so schändlicher als sie meistens den ärmeren Bevölkerungsschichten, die sich mit Mühe und Arbeit ihr bißchen Kleinvieh heranziehen, um ihren kärglichen Lebensunterhalt etwas zu verbessern, dieses aus dem Stall holen. In einer der letzten Nächte wurde dem Landarbeiter Ruppin hierselbst aus dem Stall sieben Hühner und ein Hahn gestohlen. Die Tiere wurden gleich an Ort und Stelle abgeschlachtet. Von den Tätern fehlt, wie leider immer jede Spur.

21.01.1933
Dem Kriegervereinmitglied W. Kyborg aus Hoppenrade wurde das Abzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft überreicht.

14.03.1933
Nach der Wahl am Sonntag setzt die Gemeindevertretung wie folgt zusammen:  

24.07.1933
Die Glaubensbewegung "Deutsche Christen" wehrt sich gegen eine Pressemeldung, es gäbe sie nicht in Wustermark und Hoppenrade.

26.04.1933
Die hiesige Gemeindervertretung wählte den bisherigen Gemeindevorsteher, Landwirt Wilhelm Grünefeld, einstimmig wieder, desgleichen wurde der Landwirt Karl Tasche zum Schöffen wiedergewählt. Zum zweiten Schöffen wurde an Stelle des Gärtners Wilhelm Kyborg der Landwirt August Dehls gewählt.

15.04.1935
Aufruf im Kreisblatt: Jeder aufrichtige Deutsche zeigt seine Verbundenheit mit dem deutschen Arbeiter und trägt am 01. Mai die Maiplakette!  

22.10.1935
Zwei Hoppenrader bei Verkehrsunfall verletzt.  

01.01.1936
NSDAP Wustermark, Dyrotz und Hoppenrade werden zusammengelegt.  

07.01.1936
Die Geschichte der Kirche in Hoppenrade. Vortrag auf einer Veranstaltung der Frauenhilfe.  

16.05.1936
NSDAP-Vortrag über die Fehlentwicklung der deutschen Geschichte in der Gastwirtschaft Mahlow.  

03.02.1937
Ein "Kraft-durch-Freude"-Abend für alle Volksgenossen wird von der Deutschen Arbeitsfront (DAF) veranstaltet.  

15.03.1937
Die Wettkampfgruppe Nährstand der deutschen Landjugend führte im "Alten Krug" in Dyrotz einen Reichsberufswettkampf für die männliche Jugend durch.  

05.08.1944
Der Rentner Wilhelm Zöllner feiert heute seinen 84. Geburtstag. Der Jubilar kann die Glückswünsche von Kindern, Enkeln und Urenkeln entgegennehmen.

20.03.1947
Traueranzeige zum Tode des Cen. Willi Voigt. Unterzeichner u.a. die Genossen Jos. Howanski, Bürgermeister Hoppenrade, u. Frau sowie Fritz Fenz, Bürgermeister Wustermark, u. Frau.  

August 1945
Wustermark Schule wird zur Zentralschule für die vier oberen Jahrgänge der Orte Dyrotz, Hoppenrade, Zeestow, Wernitz.

05.03.1948
Uberall im Kreise wird Aufklärung geschaffen darüber, daß es in diesem Frühjahre mehr als bisher darauf ankommt, Kartoffelsaatgut bereitzustellen. In einer Versammlung in Hoppenrade erklärte sich der Bauer Manthey bereit, zur Unterstützung der bedarfhabenden Landwirte 500 dz Kartoffeln bereitzustellen. Sofort stand der kleinste Siedler der Gemeinde, Hermann Fitzner auf, und erklärte sich bereit, 10 dz für den gleichen Zweck zur Verfügung zu stellen. Bravo! Der Vorfall zeigt, daß auch der kleinste Siedler erkannt hat, daß es auf ihn selbst auch ankommt, wenn die große Aufgabe, die Karloffelplanfläche zu bebauen, gelingen soll.
Der Landrat Drügemüller

04.06.1948
Der Schulbezirk Wustermark (Ltg.: Rekt. Gustav Ripka, Zentral-schule Wustermark) umfaßt: Elstal, Dyrotz, Zeestow, Wernitz, Hoppenrade, Priort, Satzkorn, Marquardt, Buchow-Karpzow, Kartzow.

11.06.1948
Das Abgabesoll für Hoppenrade an Kaninchenfellen ist auf 630 Stk. und an Zickelfellen auf 23 Stk. für das Jahr 1948 festgesetzt worden.

05.11.1948
In der Fußballkreisklasse belegt Hoppenrade mit 10:8 Punkten den 4. Platz, Wustermark mit 4:10 Punkten den 10. Platz.

25.03.1949
In der Fußballkreisklassenmeisterschaft wurde Hoppenrade mit 23:7 Punkten 4. und Wustermark mit 11:29 Punkten 9.

1945/56
Die Entwicklung der Landwirtschaft in Hoppenrade.  

15.06.1951
Bürgermeister Fenz würdigt die Verdienste des Lehrers Ripka, der maßgeblich an dem Neuaufbau der Schule beteiligt war. Die Zentralschule wird heute von den Kindern der Orte Dyrotz, Hoppenrade, Wernitz, Wustermark und Zeestow besucht.

22.06.1951
Die Gemeinde Hoppenrade wies 1945 einen Bestand von 1 Schwein, 12 Rindern und 26 Pferden auf. Bis 1951 erhöhte sich die Zahl der Schweine auf 262, bei Rindern auf 185, bei Pferden auf 61.

16.10.1951
Auszug aus einer Aufstellung über die Enteignungen im Kreise Osthavelland.  

28.05.1952
Ermahnung und Rüge an die Hoppenrader:  

01.07.1952
Wieder verteilt die Heimatzeitung Lob und Tadel an Hoppen-rader Bauern.  

23.08.1955
Das Büro der Kreisleitung Nauen der SED hat über die Ernte, Ablieferung und Herbstbestellung beraten und dabei festgestellt, daß noch große Anstrengungen erforderlich sind, um bis zum Tag der Bodenreform das Ölfrucht- und Getreideablieferungssoll zu erfüllen. In einigen Gemeinden, zum Beispiel in Hoppenrade, ist noch nicht genügend gedroschen worden, um das Getreidesoll zu erfüllen, weil der Nachtdrusch schlecht durchgeführt wird. Auch ein verhältnismäßig hoher Ausfall von Dreschmaschinen der MTS erschwert den Bauern die Arbeit.

18.01.1958
Vorsitzender der LPG Hoppenrade ist Max Hoffmann. Wie in Etzin wird auch in Hoppenrade die Traktorenbrigade dem Weisungs-recht des LPG-Vorsitzenden unterstellt.

Mai 1960
18 Genossenschaftsbäuerinnen und -bauern sowie Jungen und Mädchen aus Wustermark und Hoppenrade wollen eine Laienspielgruppe gründen.

06.10.1961
Die LPG Hoppenrade will die Kartoffelernte statt am 20. schon am 14. Oktober eingebracht haben.  

05.11.1961
Eine der Genossenschaften, auf die sich der Rat des Kreises wirklich verlassen kann, ist die LPG Typ III in Hoppenrade. Mit jedem Vollmond kommen neue Leute in den Kuhstall, Heinrich Schmautz erhöhte damit die Zahl auf 30, die in diesem Jahr vorübergehend im Kuhstall arbeiteten.

12.02.1963
Im laufenden Milchwettbewerb belegt die LPG Hoppenrade, Brigade II, im Januar den 1. Platz und bekommt dafür 80 Mark zugesprochen.

24.05.1963
Und nochmal Lob und Tadel an Hoppenrader Bauern.  

28.08.1963
Aus einem Informationsbericht des Bürgermeisters:
Feindtätigkeit liegt zur Zeit nicht vor!  

21.09.1963
Informationen zu Reisen nach Westdeutschland und -berlin. Z.B. müssen Reiseanträge nach Westdeutschland zum Schutze der Bürger abgelehnt werden, da diese dort vogelfrei und der Willkür des West-Staates ausgesetzt sind. Das Aufsuchen Westberlins bedeutet auch eine Gefahr wegen des dort praktizierten Menschenhandels vor dem Mauerbau.  

11.08.1964
Den Ursachen schlechter Mähdrescherleistung auf der Spur.  

04.06.1969
Hoppenrade putzt sich heraus.  

06.06.1970
Beim Leistungsvergleich der Frauenlöschgruppen in Zeestow belegte Hoppenrade den 2. Platz.  

04.12.1970
Leserbrief der Schüler Sylvio Schwarz und Uwe Menzel.  

08.09.1978
Hoppenrade ist Teilnehmer am "Mach Mit!"-Wettbewerb.  

09.09.1978
Dittrich Grunwald bekommt von der Märkischen Volksstimme den MV-Blumenstrauß überreicht.  

13.09.1978
Einen quten Stand der Planerfüllunq bei tierischen Erzeugnissen aus der individuellen Viehhaltunq für die zusätzliche Versorgung der Bevölkerung können die Einwohner der Gemeinde Hoppen-rade abrechnen. Während der Jahresplan bei Fleisch z. B. 64 dt vorsieht, wurden bereits jetzt 87 dt abgeliefert. Bei Eiern ist es ähnlich; den 44 000 Stück im Plan stehen bereits 100 000 abgelieferte Eier gegenüber.

22.03.1979
Nachbesuch der MV in Hoppenrade, Teilnehmer am "Mach Mit!"-Wettbewerb.  

06.01.1981
Unter dem Vorsitz von Elvira Gromann, Bürgermeisterin der Ge-meinde Wustermark, hat der neugegründete Gemeindeverband Wustermark, bestehend aus den Gemeinden Bredow, Elstal, Hoppenrade, Priort, Wernitz, Wustermark und Zeestow, seit dem 1. Januar seine Arbeit aufgenommen.

21.08.1981
Die Ortsgruppe der Volkssolidarität fuhr kürzlich in den Spree-wald. Unter der Leitung von Frau Möser, Frau Nöring, Frau Domke und Frau Kielmann gestaltete sich diese Fahrt zu einem schönen Erlebnis.

20.05.1983
Ein kleines Dorf und sein großer Partner. Wie gut geht diese Ehe?  

28.05.1983
"Zum Thüringer": Eine kleine Landgaststätte unter Leitung des Dorfklubvorsitzenden Baldur Krumrich.  

10.03.1984
Bericht des Bügermeisters Manfred Junghans: Wie der "Thüringer" in die Gemeinde kam.  

17.12.1987
Hoppenrade entwickelt sich zu einem schönen Dorf.  

31.12.1989
Hoppenrade hat zum Jahresende 230 Einwohner.

30.06.1990
Hoppenrade hat 223 Einwohner.

1992
Die Baulandpreise in Hoppenrade liegen zwischen 70,- und 100,- DM.

22.01.1992
Seit Anfang des Jahres gibt es die Verwaltungsgemeinschaft der Orte Wustermark, Elstal, Priort, Hoppenrade, Buchow-Karpzow und Wernitz. Das Problem: Es fehlen 600 Seelen, um von Bonn als VWG (mindestens 5000) akzeptiert zu werden. Es wird daher erwogen, ob sich Dallgow (ca. 3000) der VWG Wustermark anschließt, doch die Dallgower sind massiv dagegen.

1993
Situationsanalyse der Planungsgesellschaft P4 (Berlin) über die räumliche Entwicklungsplanung.  

24.03.1993
Hoppenrade erhält eine Bedarfsampelanlage um das Überque-ren der Bundesstraße sicherer zu machen.

27.03.1993
Zum Amtsbrandmeister von Wustermark ist Dieter Lindner aus Hoppenrade von den Wehrführern der FFw gewählt worden.

16.04.1993
Der Gemeindevorsteher Willi Dieckmann erläuterte im Dorfkrug "Zum Thüringer" das Bauvorhaben, welches 32 moderne Woh-nungen in künftigen Ein- und Zweifamilienhäusern entstehen lassen soll.  

11.05.1993
Willi Dieckmann im Interview.  

09.10.1993
In der Schule, deren Schüler auch aus Buchow-Karpzow, Elstal, Hoppenrade, Wernitz und Priort kommen, konnte eine neue Heizungsanlage und Sanitäreinrichtungen fertiggestellt werden.

15.10.1993
Reisebericht eines Spandauers im Spandauer Volksblatt:
Hoppenrade kommt auch ohne Bürgermeister zurecht.  

01.03.1994
Aus der Märkischen Allgemeinen Zeitung:
Hoppenrades neuer Bürgermeister, Uwe Menzel, wurde nicht nur Wehrführer.  

01.04.1994
Das 1. Amtsblatt des Amtes Wustermark erscheint. Mitgliedsge-meinden sind Buchow-Karpzow, Elstal, Hoppenrade, Priort, Wernitz und Wustermark.
Die Gemeinde Wustermark beabsichtigt, ein Güterverkehrszen-trum (GVZ) zu errichten.

09.05.1994
Aus der Neuen Nauener Rundschau:
Spargel-Paradies Hoppenrade bringt die erste Ernte.  

18.05.1994
Zum Amtsbrandmeister ist Horst-Dieter Lindner aus Hoppenrade gewählt worden.

17.06.1994
Bei den Europawahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (43), PDS (16) und CDU (10).

14.09.1994
Bei den Landtagswahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (71), PDS (12) und CDU (11).

18.10.1994
Bei den Bundestagswahlen gehen die meisten Stimmen an die SPD (59), PDS (24) und CDU (24).

06.12.1994
In Hoppenrade gibt es zum Jahresende 7 Gewerbetreibende.

12.12.1995
Die Planung zur Erschließung des Wohngebietes "Wernitzer Weg" wird von den Hoppenrader Gemeindevertretern beschlossen.

21.01.1995
Hoppenrade hat 200 Einwohner.

21.03.1996
Aus der Berliner Morgenpost:
Wieder Leben im alten Gutshaus.  

05.05.1996
Volksabstimmung über die geplante Fusion Berlin-Brandenburg. Das Abstimmungsergebnis in Hoppenrade:
Abst.-Berechtigte:
162 Teilnehmer: 118 72,84%
Antwort ja:
38 32,20%
Antwort nein:
79 66,95%
ungültig:
1 0,85%

16.06.1996
Aus der Berliner Morgenpost:
Berlin könnte auf Hoppenrader Sand gebaut werden. Eine Firma will Sandabbau in Hoppenrade wieder aufnehmen.  

1996
Die Volkszählung ergab für Hoppenrade:
Wohnbevölkerung:
200 (keine Ausländer)
Röm. kath. Religionsbek.:6
Evang. Religionsbek:68
Ohne Religionsbek:126

16.05.1997
Gut zwei Drittel der Wahlberechtigten stimmten im Rahmen eines von der FFW initiierten Bürgerbegehrens für einen Zusammenschluss der Gemeinden im Amt Wustermark.

16.06.1997
Der Wernitzer Weg, bisher eine Schotterpiste, wird ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen.

24.08.1997
Der Zusammenschluss der Amtsgemeinden ist gescheitert: vier Kommunen dagegen, nur zwei dafür (Hoppenrade und Buchow-Karpzow).

03.06.1998
Die Wählergemeinschaft Freiwillige Feuerwehr Hoppenrade stell-te die Kandidaten Horst-Dieter Lindner und Klaus Kähne, Doreen Hannemann sowie Jürgen Scholz zur Wahl der Gemeinde-vertretung sowie Uwe Menzel zur Wahl des Bürgermeisters auf.

04.08.1998
Pfarrerin Heike Benzin wird am 1. September ihren Dienst im Pfarrsprengel Wustermark antreten.

27.09.1998
Bei den Kommunalwahlen zum ehrenamtlichen Bürgermeister erhielt Uwe Menzel 130 Stimmen bei 33 Gegenstimmen.

19.12.1998
Die Gemeindevertretung möchte die Hundesteuer für gefährliche Hunde auf 1500 Mark für den ersten, 3000 Mark für den zweiten und 6000 Mark für den dritten Hund (das Dreißigfache des üblichen Satzes) festsetzen, damit erst gar keine gefährlichen Hunde in Hoppenrade gehalten werden.

21.12.1998
Das Stück Bundesstraße 273 zwischen Hoppenrade und Wuster-mark Siedlung ist für Radfahrer bald weniger gefährlich. Ein Radwegvorhaben wird 1999 in Angriff genommen.

14.12.1999
Die langersehnten Straßenlampen für die Potsdamer Straße sowie den Ortsteil Ausbau werden aufgestellt.

18.02.2000
In der Gemeinde Hoppenrade soll ein neues Gemeindehaus inkl. Feuerwehrdepot auf dem Sportplatz gebaut werden. Die Räume, die zur Zeit genutzt werden, sind von einem Rücküber-tragungsanspruch betroffen.

21.06.2000
Zwei Strommasten wurden von einem Rettungswagen umgelegt. Verletzt wurde niemand.  

06.07.2000
Kampfhunde sind in Hoppenrade nicht erwünscht. Halter dieser Tiere sollen künftig 4000 DM Steuern für ein Tier zahlen.

09.10.2000
Die Dörfer Buchow-Karpzow und Hoppenrade bilden eine Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema Gemeindefusion befassen soll. Hoppenrade hat etwa 260 Einwohner und ist mit drei Vertretern präsent, Burchow-Karpzow mit ca. 470 Einwohnern entsendet vier Vertreter.

31.12.2002
Die Amtsgemeinden Buchow-Karpzow, Elstal, Hoppenrade, Priort und Wustermark bilden die neue Gemeinde Wustermark. Die vorgenannten sind jetzt Ortsteile der Gemeinde Wustermark. Der Amtsdirektor ist jetzt hauptamtlicher Bürgermeister.

19.09.2004
Die Ergebnisse der Landtagswahl im Ortsteil Hoppenrade:
Wahlbeteiligung:
58,69 %
SPD:
30,14 %
CDU:
23,29 %
PDS:
20,55 %
DVU:
8,90 %
FDP:
6,85 %
Grüne:
4,79 %

15.11.2004
Gute Resonanz bei Martinsumzug von Wustermark nach Hoppenrade.

29.04.2005
Hoppenrade wird 650 Jahre.
Mit einem Gospelkonzert in der Kirche von Hoppenrade wurden die Feiern zum 650. Jahrestag von Hoppenrade begonnen.

23.07.2005
Windfarm abgelehnt.  

20.09.2005
Die Ergebnisse der Bundestagswahl im Ortsteil Hoppenrade:
Wahlbeteiligung:
177 66,3 %
SPD:
33,7 %
CDU:
24,6 %
PDS/Linke:
21,1 %
FDP:
8,6 %
Grüne/B90:
5,7 %
NPD:
4,6 %

25.09.2006
Der neue Spielplatz am Wernitzer Weg wird freigegeben.  

26.03.2007
50 ehemalige Klassenkameraden trafen sich, um sich an alte Zeiten zu erinnern.  

10.09.2007
Ungewohnte Klänge beim Probekonzert für neue Orgel.  

28.09.2008
Die Ergebnisse der Kommunalwahl für die Gemeindevertretung im Ortsteil Hoppenrade:
Wahlbeteiligung:
151 56,3 %
WWG:
46,56 %
CDU:27,29 %
Linke:13,30 %
Bauern:2,29 %

02.10.2008
In Wustermark hat am Dienstag der Wahlausschuss getagt. Das endgültige Kommunalwahlergebnis steht fest und damit auch, wer in den Ortsbeirat einzieht:
Uwe Menzel, Martina Gerth (beide WWG), Hartmut Schönduwe (CDU).

18.03.2009
Mit der kompletten Neugestaltung der Ortsdurchfahrt von Hoppenrade soll in diesem Jahr begonnen werden. Die Arbeiten an der Fahrbahn, am Geh- und Radweg sowie an der Regen-entwässerung sollen im nächsten Jahr beendet werden.

02.05.2009
Der Ausbau der Ortsdurchfahrt ist ein Aufreger.  

20.12.2010
Die Ortsfeuerwehr Hoppenrade hat ein neues Löschfahrzeug für 121.000 Euro. Bislang rückten die Feuerwehrleute von Hoppenrade mit einem veralteten Auto, Baujahr 1977, aus. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug verfügt nun über modernste Technik.

12.07.2011
Die Firma WHB-Marktfrucht aus Hoppenrade baut seit 20 Jahren Zuckerrüben an.  

12.04.2012
Auf den Feldern um Hoppenrade wächst der Spargel langsam, im Boden ist es noch nicht warm genug.  

07.05.2012
Der Schatz von Hoppenrade.  

20.09.2012
Bald schlägt’s 18 Uhr, der Kirchturm in Hoppenrade wird saniert.  

22.10.2012
Mehr als 200 Festbesucher in Hoppenrade.  

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